Nur Mo­ri­zo­no in Höchst­form

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Karls­ru­he (sef). Der ASV Grün­wet­ters­bach hat es ver­säumt, sich vor der kur­zen Win­ter­pau­se noch ein Weih­nachts­ge­schenk zu ma­chen. Beim Rück­run­den­auf­takt in der Tisch­ten­nis-Bun­des­li­ga un­ter­lag das ASV-Team ges­tern dem TTC Berg­neu­stadt mit 2:3. Le­dig­lich der Ja­pa­ner Ma­sa­ta­ka Mo­ri­zo­no lief im Grün­wet­ters­ba­cher Leis­tungs­zen­trum zur Höchst­form auf und stemm­te sich mit zwei Sie­gen ge­gen die Nie­der­la­ge. Sei­nen Team­kol­le­gen fehl­ten der­weil Ner­ven­stär­ke und Kon­stanz, um ih­re Geg­ner aus Berg­neu­stadt in Ver­le­gen­heit zu brin­gen.

„Wir sind hier nicht als Fa­vo­rit an­ge­tre­ten, trotz­dem ist die Ent­täu­schung über das Er­geb­nis spür­bar“, ge­stand ASV-Ab­tei­lungs­lei­ter Ar­min Frei­bur­ger nach der knap­pen He­implei­te der Karls­ru­her. Zu­dem är­ger­te er sich dar­über, dass sei­ne Spie­ler die Mög­lich­keit ver­passt hat­ten, im hin­te­ren Ta­bel­len­drit­tel Bo­den gut­zu­ma­chen. „Auch un­se­re Kon­kur­ren­ten ha­ben ge­schwä­chelt. Sol­che Ge­le­gen­hei­ten darf man sich nicht ent­ge­hen las­sen“, klag­te Frei­bur­ger.

Für Glanz­punk­te auf Grün­wet­ters­ba­cher Sei­te sorg­te al­lein Ma­sa­ta­ka Mo­ri­zo­no. Sei­nem Berg­neu­stadter Wi­der­sa­cher Be­ne­dikt Du­da ließ der ja­pa­ni­sche Top-Spie­ler im ers­ten Match kei­ner­lei Chan­ce und tri­um­phier­te glatt mit 11:9, 11:9 und 11:7. Auch in sei­nem zwei­ten Ein­zel leg­te Mo­ri­zo­no ein ir­res Tem­po vor, be­herrsch­te das Ge­sche­hen und gab Stef­fen Men­gel, dem deut­schen Meis­ter von 2013, eben­falls klar in drei Sät­zen mit 11:5, 11:6 und 11:7 das Nach­se­hen. „Ma­sa war dies­mal ei­ne Klas­se für sich. Doch das reicht in der Bun­des­li­ga halt nicht zum Sieg“, stell­te Frei­bur­ger her­nach fest.

Denn im Schlüs­sel­spiel der Be­geg­nung un­ter­lag der Spa­nier Al­va­ro Ro­bles aus­ge­rech­net sei­nem Nach­fol­ger im ASVTeam, Ri­car­do Walt­her, mit 14:12, 6:11, 9:11, 11:5 und 4:11. Noch schwe­rer tat sich Sa­mu­el Wal­ker, der le­dig­lich beim 9:11, 8:11, 11:5 und 6:11 ge­gen Stef­fen Men­gel ei­nen Satz ge­win­nen konn­te. Da­bei hat­te der Grün­wet­ters­ba­cher im ers­ten Durch­gang be­reits 8:5 ge­führt. Auch in der ent­schei­den­den Par­tie ge­gen Be­ne­dikt Du­da kam der En­g­län­der mit dem druck­vol­len Spiel sei­nes Geg­ners über wei­te Stre­cken nicht zu­recht und ging letzt­lich klar mit 5:11, 3:11 und 8:11 ba­den.

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