Feu­er­werk zum Ab­schluss

Lan­ge Ein­kaufs­nacht en­det in bun­tem Fun­ken­re­gen

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

rt. Lan­ge ha­ben die Man­nen um Fe­lix Mei­er und Jo­na­than Kees auf die­sen Mo­ment hin­ge­ar­bei­tet. Es ist 22.06 Uhr am Sams­tag­abend. Der Leo­polds­platz vor der Schlöss­le Ga­le­rie ist vol­ler Men­schen, die bei der lan­gen Ein­kaufs­nacht von Pforz­heim noch spät un­ter­wegs sind. Ei­ne Bus­fah­re­rin schaut leicht ir­ri­tiert, als sie an den Men­schen­mas­sen vor­bei­fährt die bis dicht auf die Stra­ße hin­aus ste­hen. Da er­tönt plötz­lich die Ti­tel­me­lo­die vom Bra­ve­he­art und die Bli­cke der An­we­sen­den rich­ten sich gen Him­mel.

In den fol­gen­den sie­ben Mi­nu­ten wer­den zwei Wo­chen Pla­nung und drei Ta­ge Vor­be­rei­tung in den Pforz­hei­mer Him­mel ge­leuch­tet und ab­ge­feu­ert. Mi­nu­ti­ös hat Jo­na­than Kees je­de ein­zel­ne Flam­me auf die Mu­sik ab­ge­stimmt. Zwi­schen 400 und 600 Ka­nä­le wur­den da­zu am PC pro­gram­miert und wer­den nun von ei­nem Mo­dul elek­tro­nisch ge­zün­det. Um dies al­les per­fekt zu ti­men, ist sehr viel Er­fah­rung nö­tig. „Je­de Zeit­ver­zö­ge­rung vom Ab­schuss des Ef­fek­tes bis zur Ex­plo­si­on muss ein­be­rech­net wer­den“, er­zählt Fe­lix Mül­ler, ei­ner der Ge­schäfts­füh­rer von MK-Py­ro­de­sign. Das ge­sam­te Feu­er­werk wur­de auf dem Dach­gar­ten der Schlöss­le Ga­le­rie mon­tiert und ge­si­chert. Da­bei wur­de Equip­ment im Wert von 30 000 bis 40 000 Eu­ro auf­ge­fah­ren. Wich­tig sei es, dass al­les zu­ver­läs­sig funk­tio­nie­re, so Mül­ler wei­ter.

Nichts wä­re schlim­mer als wenn man auf den Knopf drü­cke und nichts pas­sie­re. Auch wenn die Kos­ten für die Feu­er­werks­kör­per mit un­ge­fähr 1 000 Eu­ro ver­gleichs­wei­se nied­rig er­schei­nen, wur­de auch hier auf höchs­te Qua­li­tät ge­ach­tet.. „Die Vul­ka­ne sind aus der Schweiz. Die kön­nen am bes­ten Vul­ka­ne bau­en“, schwärmt Mei­er von per­fek­ten Farb­wech­seln und Brenn­ei­gen­schaf­ten. Dies sei „kein Ver­gleich zu dem China­zeug“. Zu epi­schen Mu­sik­klän­gen er­hebt sich ein nicht min­der gi­gan­ti­sches Feu­er­werk in den Him­mel und ver­an­lasst die Zu­schau­er zu „Oohh“und „Aahh“Ru­fen. Nach sie­ben Mi­nu­ten ist der Zau­ber schon wie­der vor­bei.

Foto: Tee­ger

JA IST DENN SCHON SIL­VES­TER? Mit ei­nem gro­ßen Feu­er­werk be­en­de­ten die Ein­zel­händ­ler ih­re lan­ge Ein­kaufs­nacht am ver­gan­ge­nen Sams­tag. Die Be­su­cher wa­ren be­geis­tert.

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