Hoh­berg-Hoch­be­häl­ter wird sa­niert

Ab­was­ser- und Was­ser­ge­büh­ren wer­den zum 1. Ja­nu­ar 2017 ge­än­dert

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Isprin­gen (ms). Isprin­gen hat die Ge­büh­ren für Was­ser- und Ab­was­ser für den Zei­t­raum von 2017 bis 2019 durch ein Be­ra­tungs­un­ter­neh­men neu kal­ku­lie­ren las­sen. Dar­auf ba­sie­rend setz­te der Ge­mein­de­rat die Ver­brauchs­ge­büh­ren mit Wir­kung zum Ja­nu­ar kom­men­den Jah­res neu fest. In bei­den Be­rei­chen er­gab die Neu­kal­ku­la­ti­on ge­rin­ge­re Ge­büh­ren­sät­ze als bis­her. Die Ab­was­ser­ge­bühr setzt sich aus der Schmutz­was­ser­ge­bühr und der Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr zu­sam­men. Bis­her be­trug die Schmutz­was­ser­ge­bühr 2,41 Eu­ro je Ku­bik­me­ter ver­brauch­ten Trink­was­sers. Sie wird auf 2,26 Eu­ro ge­senkt. Bei der Nie­der­schlags­was­ser­ge­bühr ver­rin­gert sich der Ge­büh­ren­satz von 0,72 Eu­ro je Qua­drat­me­ter ent­wäs­ser­ter Flä­che auf nun 0,62 Eu­ro. Für die Was­ser­ge­bühr wur­de die kos­ten­de­cken­de Ge­büh­ren­ober­gren­ze mit Aus­gleich der Ge­win­ne aus Vor­jah­ren in Hö­he von 1,90 Eu­ro be­rech­net. Die Ver­wal­tung schlug vor, die Was­ser­ge­bühr von bis­her 2,36 Eu­ro je Ku­bik­me­ter auf 1,90 Eu­ro zu­rück zu neh­men. Ge­mein­de­rat Mar­tin Kär­cher (CDU) be­an­trag­te aus Si­cher­heits­grün­den, die Was­ser­ge­bühr nicht so weit zu sen­ken, son­dern le­dig­lich auf 2,05 Eu­ro je Ku­bik­me­ter (net­to). Die ge­setz­li­che Mehr­wert­steu­er kommt noch da­zu. Die­sem, ge­gen­über dem Ver­wal­tungs­vor­schlag hö­he­ren Ge­büh­ren­satz, wur­de mit elf Ja-Stim­men und sechs Ge­gen­stim­men zu­ge­stimmt.

Zu­ge­stimmt wur­de auch der De­cken­sa­nie­rung im Was­ser­hoch­be­häl­ter „Hoh­berg“. Dort zei­gen sich an der De­cke der bei­den Was­ser­kam­mern Rost­stel­len aus der De­cken­be­weh­rung. Die Sa­nie­rungs­maß­nah­me war be­reits im Haus­halt­plan 2014 ein­ge­stellt. Jetzt ver­gab der Ge­mein­de­rat den Sa­nie­rungs­auf­trag an ei­ne Spe­zi­al­fir­ma aus Asperg zum An­ge­bots­preis von 61 000 Eu­ro. Je­de der bei­den Was­ser­kam­mern wird zeit­lich ge­trennt sa­niert, so dass kei­ne Be­ein­träch­ti­gung der Isprin­ger Was­ser­ver­sor­gung zu be­fürch­ten ist.

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