Rep­til lau­ert im Christ­baum

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Sydney (dpa). Gru­se­li­ge, vor­weih­nacht­li­che Ent­de­ckung: Ei­ne Aus­tra­lie­rin hat in ih­rem Zu­hau­se in Mel­bourne ei­ne hoch­gif­ti­ge Schlan­ge in ih­rem Weih­nachts­baum ge­fun­den. Die Ti­ge­rot­ter ha­be sich im Baum um den Schmuck zu­sam­men­ge­rollt, be­rich­te­te ges­tern der Schlan­gen­fän­ger Bar­ry Golds­mith. Nach­dem sie das Rep­til ent­deckt ha­be, ha­be sie ihn an­ge­ru­fen. „Wir ha­ben sie an al­len mög­li­chen Or­ten ge­fun­den, aber das ist das ers­te Mal, dass ich ei­ne Schlan­ge in ei­nem Weih­nachts­baum ent­deckt ha­be“, sag­te er. „Ti­ge­rot­tern sind gu­te Klet­te­rer. Sie sind auch ex­trem ge­fähr­lich.“Golds­mith er­zähl­te, die Frau ha­be den Raum ab­ge­schlos­sen und ein Hand­tuch un­ter die Tür ge­scho­ben, bis er ein­ge­trof­fen sei.

Die Men­schen soll­ten Schlan­gen ein­fach in Ru­he las­sen und nicht ver­su­chen, sie zu tö­ten, denn das sei ge­fähr­lich, il­le­gal und grau­sam, sag­te Golds­mith. Er selbst fängt und ent­lässt jähr­lich rund 400 Schlan­gen in die Frei­heit. In Aus­tra­li­en le­ben ei­ni­ge der gif­tigs­ten Schlan­gen welt­weit.

GIFTIGES LA­MET­TA: Ei­ne Aus­tra­lie­rin hat in ih­rem Weih­nachts­baum ei­ne Ti­ge­rot­ter (wei­ßer Kreis) ent­deckt. Fo­to: AFP

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