Die Rol­le von Tat­toos in Fil­men

Pforzheimer Kurier - - WISSENSCHAFT - DIE TÄTOWIERTE FRAU als Ob­jekt der Be­gier­de. Fo­to: dpa

Karls­ru­he (BNN). Wel­che Funk­tio­nen Tä­to­wie­run­gen in Fil­men über­neh­men, hat die Stu­den­tin Roya Hauck un­ter­sucht. Im Sci­ence-Fic­tion-Film „Ma­trix“dient das Tat­too – das wei­ße Ka­nin­chen ist aus „Ali­ce im Wun­der­land“ent­lehnt – als Bot­schaft an den jun­gen Ha­cker Neo. „Tä­to­wie­run­gen kön­nen auch ei­nen be­stimm­ten Men­schen­typ oder die Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­ner Grup­pe kenn­zeich­nen“, sagt Roya Hauck. Ei­nen be­son­de­ren Fo­kus hat sie auf die tätowierte Frau als Ob­jekt der Be­gier­de ge­legt. In der Ver­fil­mung des Stieg-Lars­son-Ro­mans „Ver­blen­dung“ist das Dra­chenTat­too von Lis­beth Sa­lan­der im­mer zu se­hen, nach­dem sie miss­braucht wur­de. Lis­beth wie­der­um rächt sich an ih­rem Pei­ni­ger Bjur­man, in­dem sie ihn tä­to­wiert und so stig­ma­ti­siert. „Die Tä­to­wie­rung ist in die­sem Fall an Sex und Ge­walt ge­kop­pelt“, so Hauck.

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