Ze­ment von der Hal­de

Pforzheimer Kurier - - WISSENSCHAFT -

Roh­stof­fe ef­fi­zi­ent nut­zen und Ab­fäl­le ver­mei­den – dies sind die Zie­le des deutsch-pol­ni­schen For­schungs­pro­jekts NOMECOR. Im Fo­cus ste­hen die Ab­raum­hal­den des Berg­baus, die mit kon­ven­tio­nel­ler Tech­nik nicht wirt­schaft­lich nutz­bar sind, aber noch wert­vol­le Roh­stof­fe wie Me­tal­le und Mi­ne­ra­li­en ent­hal­ten. For­scher des Karls­ru­her In­sti­tuts für Tech­no­lo­gie wol­len die­se Roh­stof­fe nutz­bar ma­chen und et­wa zur Pro­duk­ti­on des neu­en kli­ma­scho­nen­den Ze­ments „Ce­li­te­ment“ein­set­zen. Um Kup­fer und an­de­re Wert­me­tal­le aus Ab­raum­hal­den her­aus­zu­lö­sen, wol­len die Bio­tech­no­lo­gen des Helm­holtz-In­sti­tuts Frei­berg für Res­sour­cen­tech­no­lo­gie (HIF) am Helm­holtz-Zen­trum Dres­den-Ros­sen­dorf im Rah­men von NOMECOR Mi­kro­or­ga­nis­men ein­set­zen. Pol­ni­sche Part­ner wer­den che­mi­sche Trenn­ver­fah­ren wei­ter­ent­wi­ckeln. Das For­schungs­pro­jekt wird durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung für drei Jah­re mit rund 500 000 Eu­ro ge­för­dert. BNN

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