Ge­dächt­nis­kir­che

Pforzheimer Kurier - - TERRORANSCHLAG IN BERLIN -

Die Kai­ser-Wil­helm-Ge­dächt­nis­kir­che ge­hört zu den be­kann­tes­ten Wahr­zei­chen West-Ber­lins. Sie steht im Stadt­teil Char­lot­ten­burg auf dem Breit­scheid­platz.

Im Zwei­ten Welt­krieg wur­de die Kir­che durch ei­nen Bom­ben­an­griff im Jahr 1943 stark be­schä­digt. Nur die Turm­rui­ne blieb da­nach als Mahn­mal ge­gen den Krieg er­hal­ten. In den 1960er-Jah­ren wur­de der Al­te Turm durch ein vier­tei­li­ges Bau­en­sem­ble des Star-Ar­chi­tek­ten Egon Eier­mann er­gänzt. Da­zu zäh­len das acht­ecki­ge Kir­chen­schiff, der sechs­ecki­ge Glo­cken­turm, die vier­ecki­ge Ka­pel­le und das Foy­er.

Die Kir­che wird für Got­tes­diens­te und Ver­an­stal­tun­gen ge­nutzt. Die Zahl der Be­su­cher wird auf fast ei­ne Mil­li­on jähr­lich ge­schätzt. Die Kir­che ist sehr be­liebt bei Tou­ris­ten. Das Got­tes­haus liegt mit­ten in der Ci­ty West und will im groß­städ­ti­schen Tru­bel ei­nen Ort der Stil­le und des Ge­bets bie­ten. Die Grund­stein­le­gung der al­ten Kir­che fand am 22. März 1891, dem Ge­burts­tag Kai­ser Wil­helms I., statt, die Grund­stein­le­gung für den Neu­bau am 9. Mai 1959.

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