Mit Ab­stiegs­sor­gen in die Pau­se

Foh­len-Ma­na­ger Eberl ver­mei­det nach Nie­der­la­ge ge­gen Wolfs­burg ein Be­kennt­nis zum Trai­ner

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Mön­chen­glad­bach (dpa). Nach ei­ner wei­te­ren Plei­te zum Jah­res­ab­schluss in der Fuß­ball-Bun­des­li­ga steht Trai­ner An­dré Schu­bert bei Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach vor dem Aus. Die Glad­ba­cher ver­lo­ren auch das letz­te Spiel ge­gen den VfL Wolfs­burg mit 1:2 (0:1) und rut­schen nach nur ei­nem Sieg aus den letz­ten elf Par­ti­en mit nur 16 Punk­ten wei­ter in die Ab­stiegs­zo­ne. Mit „Schu­bert raus“-Ru­fen mach­ten vie­le Fans ih­rem Un­mut nach Spie­len­de Luft. Als mög­li­cher Nach­fol­ger von Schu­bert wird der im Ok­to­ber in Wolfs­burg ent­las­se­ne Die­ter He­cking ge­han­delt. „Man hat ge­se­hen, dass die jun­ge Mann­schaft sehr ge­lit­ten hat un­ter den feh­len­den Er­folgs­er­leb­nis­sen der letz­ten Wo­chen“, sag­te Ma­na­ger Max Eberl. Zur Zu­kunft von Schu­bert woll­te er sich vor­erst nicht kon­kret äu­ßern. „Das wer­den wir se­hen. Ge­ben Sie uns die Nacht, drü­ber zu schla­fen und dann ei­ne Ent­schei­dung zu fäl­len“, sag­te Eberl.

Vor 47 067 Zu­schau­ern im Bo­rus­si­aPark tra­fen Da­ni­el Ca­li­gi­uri (3. Mi­nu­te) und Ma­rio Go­mez (57.) zum zwei­ten Sieg in Se­rie für die Nie­der­sach­sen. Da­mit er­hö­hen sich auch die Chan­cen für Va­le­ri­en Is­ma­el, wei­ter­hin Chef­coach beim VfL zu blei­ben. Zu­mal der wohl als Nach­fol­ger fa­vo­ri­sier­te Da­vid Wa­gner den eng­li­schen Zweit­li­gis­ten Hud­ders­field Town nicht ver­las­sen will. „Wir ha­ben als Mann­schaft vie­le Spie­le schlecht ge­spielt, ha­ben ei­nen Trai­ner und ei­nen Ma­na­ger ver­schlis­sen. So soll­ten wir nicht wei­ter­ma­chen“, sag­te Match­win­ner Go­mez. Nach dem ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fall von Christoph Kra­mer und der Rück­kehr von Lars St­indl gab es zwei Än­de­run­gen im Team der Gast­ge­ber. Ne­ben St­indl rück­te auch Ju­li­an Korb in die Start­for­ma­ti­on. Die Wolfs­bur­ger hin­ge­gen woll­ten ex­akt die Elf, die am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de Ein­tracht Frankfurt mit 1:0 be­zwang, prä­sen­tie­ren, muss­ten aber kurz­fris­tig auf Ri­car­do Ro­d­ri­guez ver­zich­ten. Auch Ju­li­an Drax­ler war bei den „Wöl­fen“wie­der da­bei, wohl aber zum letz­ten Mal. Nach Me­di­en­in­for­ma­tio­nen steht der Na­tio­nal­spie­ler vor ei­nem Wech­sel zu Pa­ris St. Ger­main. Die Gäs­te er­wisch­ten ei­nen Start nach Maß und ka­men be­reits in der 3. Mi­nu­te mit dem ers­ten An­griffs­zug zum Füh­rungs­tref­fer. Ma­xi­mi­li­an Ar­nold schlug vom lin­ken Flü­gel ei­ne Flan­ke in den Glad­ba­cher Straf­raum, wo Ca­li­gi­uri schnel­ler war als Os­car Wendt und den Ball zum 1:0 ins Netz spit­zel­te. Die Gast­ge­ber müh­ten sich nach dem Rück­stand, schei­ter­ten mit ih­ren sel­te­nen Of­fen­siv­ak­tio­nen oft schon im An­satz. Erst nach ei­nem Feh­ler von VfL-Tor­hü­ter Die­go Be­naglio, der ei­nen Schuss von St­indl nur ab­pral­len ließ, schaff­ten die Gast­ge­ber durch Ha­zard den Aus­gleich. Nur fünf Mi­nu­ten spä­ter brach­te Go­mez die Wolfs­bur­ger mit sei­nem vier­ten Sai­son­tref­fer auf die Sie­ger­stra­ße.

Wa­gner wird kein Wolf, Is­ma­el darf wohl blei­ben

LAN­GE GESICHTER: Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach ver­lor auch das letz­te Spiel vor der Win­ter­pau­se ge­gen den VfL Wolfs­burg. Foto: dpa

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