Ost-West-Ren­ten­fi­nan­zie­rung steht

Nah­les und Schäu­b­le fin­den ei­nen Kom­pro­miss / Bund be­tei­ligt sich ab 2025

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Ber­lin (dpa). Die Ost-West-An­glei­chung der Ren­te wird künf­tig halb aus der Ren­ten­kas­se und halb über Steu­ern fi­nan­ziert. Dar­auf ver­stän­dig­ten sich Fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) und Ar­beits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD), wie das Ar­beits­mi­nis­te­ri­um ges­tern mit­teil­te. Da­nach soll die An­glei­chung grund­sätz­lich über die Ren­ten­ver­si­che­rung fi­nan­ziert wer­den. Der Bund wer­de sich aber ab 2025 an der Fi­nan­zie­rung der Ren­ten dau­er­haft mit wei­te­ren zwei Mil­li­ar­den Eu­ro be­tei­li­gen.

Der Zu­schuss be­gin­ne 2022 in Hö­he von 200 Mil­lio­nen Eu­ro und wer­de da­nach bis 2025 jähr­lich um 600 Mil­lio­nen Eu­ro an­stei­gen. Schäu­b­le er­klär­te: „Die Ren­ten­ver­si­che­rung ist ak­tu­ell fi­nan­zi­ell gut auf­ge­stellt und kann in den ers­ten Jah­ren die zu­sätz­li­chen Kos­ten der An­glei­chung selbst über­neh­men.“Ab dem Jahr 2022 wer­de der Bun­des­haus­halt ei­nen Zu­schuss leis­ten.

ÜBER­RA­SCHEN­DE WEN­DE: Die Ost-West-Ren­ten­an­glei­chung schien En­de No­vem­ber schon er­le­digt, als Wolf­gang Schäu­b­le die Fi­nan­zie­rung in Fra­ge stell­te. Foto: dpa

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