Ein skep­ti­scher Gläu­bi­ger

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Sein Kön­nen hat Kha­lil Va­leev (Foto: ar­tis) schon bei zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen und auf Fes­ti­vals be­wie­sen. Ein Zir­kus-En­ga­ge­ment hat­te der Sand­ma­ler aus Russ­land al­ler­dings bis­lang noch nicht. So ist sein Auf­tritt heu­te bei der Pre­mie­re des Karls­ru­her Weih­nacht­scir­cus auch für ihn ei­ne ab­so­lu­te Pre­mie­re. Die BNN durf­ten ihm bei den Pro­ben schon ein­mal über die Schul­ter schau­en, als er das Karls­ru­her Schloss als Mo­tiv auf sein Sand­feld zau­ber­te. Im Zir­kus­zelt wer­den sei­ne Sand­bil­der auf Lein­wän­de pro­ji­ziert, da­mit sie von den Be­su­chern auf den Rän­gen auch gut ge­se­hen wer­den kön­nen. kam

Wie kann ein ski­fah­ren­der Ni­ko­laus weg­wei­send sein? Was ver­birgt sich hin­ter ei­ner Baum­strumpf­ho­se? Die Auf­lö­sun­gen prä­sen­tiert Kirs­ten Els­ner-Schi­chor aus Ho­hen­wet­ters­bach in ih­ren „Weih­nachts­ge­schich­ten aus dem Schwarz­wald“(Wart­berg Ver­lag, 78 Sei­ten, 11,90 Eu­ro). Vie­le der Ge­schich­ten und An­ek­do­ten der Au­to­rin dürf­ten dem Le­ser durch­aus be­kannt vor­kom­men, weil er sie in ähn­li­cher Wei­se im Tru­bel vor den Fest­ta­gen auch schon er­lebt hat oder Men­schen kennt, die viel­leicht ähn­li­che Er­fah­run­gen in der ei­gent­lich be­sinn­li­chen Zeit ge­macht ha­ben. Et­wa dann, wenn es dar­um geht, die Pfun­de vom le­cke­ren Es­sen wäh­rend der Fei­er­tag wie­der von den Hüf­ten zu be­kom­men. Kirs­ten Els­ner-Schi­chor ist als freie Mit­ar­bei­te­rin für Rei­se­buch­ver­la­ge so­wie Tou­ris­ti­ker tä­tig und er­stellt Land­kar­ten, Il­lus­tra­tio­nen, Lay­outs und Tex­te. swe

In der Flücht­lings­kri­se hat Deutsch­land nach Über­zeu­gung von Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne) sei­ne christ­li­che Sei­te ge­zeigt. „Wenn sich da nicht so vie­le Men­schen en­ga­giert hät­ten, ob das tech­ni­sche Hilfs­wer­ke wa­ren oder Kir­chen­ge­mein­den oder Leu­te, die ganz spon­tan Flücht­lin­ge bei sich auf­ge­nom­men ha­ben, hät­ten wir das staat­li­cher­seits nicht hin­be­kom­men. Christ­li­cher kann man doch nicht sein!“, sag­te der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Re­gie­rungs­chef. Zu sei­nem per­sön­li­chen Glau­ben sag­te der grü­ne Po­li­ti­ker, der dem Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Ka­tho­li­ken an­ge­hört: „Ich bin nicht der from­me Ka­tho­lik, wie vie­le im­mer be­haup­ten, nur weil ich pro­mi­nent bin. Ich ge­hö­re zu den skep­ti­schen Gläu­bi­gen, den Zweif­lern.“Mit der In­sti­tu­ti­on Kir­che ha­be er al­ler­dings sei­nen Frie­den ge­macht. epd

Der Schau­spie­ler Se­bas­ti­an Koch („Das Le­ben der An­de­ren“, Foto: dpa) mag Weih­nach­ten vor al­lem als Fa­mi­li­en­fest. „Man kocht zu­sam­men und man hat ein­fach be­sinn­li­che St­un­den. Das ist schön“, sag­te der aus Karls­ru­he stam­men­de Schau­spie­ler. Auf dem Spei­se­plan an Hei­lig­abend steht bei dem 54 Jah­re al­ten ge­bür­ti­gen Ba­de­ner ein klas­si­sches Weih­nachts­ge­richt: Es gibt Nürn­ber­ger Rost­brat­würst­chen mit lau­war­mem, schwä­bi­schem Kar­tof­fel­sa­lat, Feld­sa­lat und Bier. „Al­so ganz sim­pel ei­gent­lich“, meint der Mi­me. Die vor­weih­nacht­li­che Hek­tik ver­sucht Se­bas­ti­an Koch zu ver­mei­den. „Die­ses Ge­schen­ke kau­fen, und dann auf den letz­ten Drü­cker, da hab ich mich seit ein paar Jah­ren aus­ge­klinkt.“Im ver­gan­ge­nen Jahr dreh­te Koch mit Ste­ven Spiel­berg den Film „Bridge of Spies“. rhs

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