Weih­nach­ten

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Mit Weih­nach­ten ist das ja so ei­ne Sa­che. Da gibt es doch so man­ches, was manch­mal et­was falsch ver­stan­den wird. Da­mit mei­ne ich na­tür­lich nicht die Kom­mer­zia­li­sie­rung die­ses ei­gent­lich kirch­li­chen Fes­tes, Weih­nachts­fei­ern, die in Trink­ge­la­gen en­den, oder aus Ame­ri­ka stam­men­de Weih­nachts­män­ner, die an Haus­fas­sa­den hoch­klet­tern.

Nein, es sind ganz an­de­re Din­ge, die man an die­sem Fest falsch ver­ste­hen kann. So war mir bei den Weih­nachts­lie­dern als Kind nie klar, was das „Ros“, das ent­sprun­gen war, mit dem Kind in der Krip­pe zu tun ha­ben soll­te. Dort war doch im­mer nur von Ochs und Esel und nie von ei­nem Pferd die Re­de. Eben­so rät­sel­haft war mir der Aus­druck „in ex­cel­sis deo“im Glo­ri­aLied. Zu Hau­se sag­ten wir zu Mar­me­la­de zwar „Gsälz“, aber sonst konn­te ich mir kei­nen Reim drauf ma­chen;

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