Papst be­klagt in­ter­nen Wi­der­stand

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Rom (dpa). Papst Fran­zis­kus hat of­fe­ne und ver­bor­ge­ne Kri­tik an sei­nen Re­form­plä­nen be­klagt. Es ge­be auch bös­wil­li­ge Wi­der­stän­de, sag­te das Kir­chen­ober­haupt vor Kar­di­nä­len und rang­ho­hen Va­ti­kan-Mit­ar­bei­tern in Rom. „Die Re­form der Ku­rie ist ein heik­ler Pro­zess“, be­ton­te er. Aber sie sei Zei­chen der Le­ben­dig­keit der Kir­che. Es sei wich­tig, die Re­form als Pro­zess des Wachs­tums und al­lem vor­an als Be­keh­rung zu ver­ste­hen.

Kri­tik sei et­was Gu­tes und ent­spre­che of­fen ar­ti­ku­liert dem Wunsch nach Dia­log, sag­te der Papst. Doch es ge­be auch ver­bor­ge­ne Wi­der­stän­de, aus der Ein­stel­lung her­aus: Al­les muss sich än­dern, da­mit es bleibt, wie es ist. Er be­ob­ach­te au­ßer­dem bös­wil­li­ge Wi­der­stän­de, die sich hin­ter recht­fer­ti­gen­den oder an­kla­gen­den Wor­ten ver­steck­ten. Zu­letzt hat­te im Sep­tem­ber ein Brief von vier Kar­di­nä­le für Un­mut ge­sorgt.

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