Kurz no­tiert

Pforzheimer Kurier - - DER ANSCHLAG UND DIE FOLGEN -

auch der Mu­si­ker Max Gie­sin­ger auf­tre­ten. Das Kon­zert soll von 14 bis 20 Uhr statt­fin­den.

Der Brau­se­her­stel­ler Co­ca-Co­la ver­zich­tet nach dem An­schlag auf ei­ne für heu­te ge­plan­te öf­fent­li­che Wer­be­fahrt mit ei­nem Weih­nacht­struck. Die Ab­schluss­ver­an­stal­tung der so­ge­nann­ten Weih­nachts­tour der Co­ca-Co­laT­rucks soll­te am Bran­den­bur­ger Tor statt­fin­den. „Aber uns lei­tet der Re­spekt vor den Op­fern so­wie de­ren An­ge­hö­ri­gen und al­len an­de­ren Men­schen, die von den Er­eig­nis­sen be­rührt sind“, tei­le das Un­ter­neh­men mit.

Der nach dem zu­nächst fest­ge­nom­me­ne und spä­ter wie­der frei­ge­las­se­ne Pa­kis­ta­ner ist für sei­ne Fa­mi­lie an­schei­nend nicht mehr er­reich­bar. Der Va­ter des 23-jäh­ri­gen Flücht­lings sag­te der pa­kis­ta­ni­schen Zei­tung „Dawn“, sein Sohn ha­be ihn nach der Frei­las­sung nicht kon­tak­tiert. Ein in Ber­lin le­ben­der pa­kis­ta­ni­scher Ak­ti­vist na­mens Wa­jid Ba­loch aus Ba­lu­chis­tan, der Hei­mat des jun­gen Man­nes, sag­te der Zei­tung, der jun­ge Mann sei auch nicht in sei­ne Flücht­lings­un­ter­kunft zu­rück­ge­lehrt. Er selbst ste­he mit dem Lei­ter der Un­ter­kunft in Kon­takt, das Te­le­fon des 23-Jäh­ri­gen sei aber aus­ge­stellt. Der Mann war kurz nach dem An­schlag an der Ber­li­ner Sie­ges­säu­le fest­ge­nom­men wor­den. Die Bun­des­an­walt­schaft hat­te we­nig spä­ter mit­ge­teilt, dass es kei­ne An­halts­punk­te für ei­ne Tä­ter­schaft ge­be.

Ein bri­ti­scher Last­wa­gen­fah­rer hat für die An­ge­hö­ri­gen des 37-jäh­ri­gen pol­ni­schen Kol­le­gen, der beim An­schlag von Ber­lin ge­tö­tet wur­de, mehr als 50 000 Eu­ro ge­sam­melt. „Ob­wohl ich ihn nicht kann­te, hat die Ge­schich­te mich scho­ckiert und an­ge­wi­dert“, er­klär­te der Tru­cker Da­ve Dun­can, der sei­ne Sam­mel­ak­ti­on über ei­ne Crowd­fun­ding-Home­page star­te­te. Erst am Di­ens­tag ins In­ter­net ge­stellt, ka­men mit der Samm­lung bis ges­tern um­ge­rech­net rund 59 000 Eu­ro zu­sam­men. Min­des­tens 3 400 Spen­der be­tei­lig­ten sich. dpa/AFP/BNN

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