Fah­rer und SVP ver­glei­chen sich

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

eko. Der letz­te Ar­beits­streit in Zu­sam­men­hang mit der Auf­lö­sung des Pforz­hei­mer Stadt­ver­kehr ist vom Tisch. Der Fah­rer, der vor rund vier Wo­chen vor dem Ar­beits­ge­richt wie be­rich­tet auf 30 000 Eu­ro poch­te und sich mit ei­nem 16 000-Eu­ro-An­ge­bot von der SVP kon­fron­tiert sah, steigt mit 20 750 Eu­ro aus. Dies ist laut Pres­se­mit­tei­lung des Pforz­hei­mer Ar­beits­ge­richts das Er­geb­nis ei­nes Ver­gleichs. Der Bus­fah­rer ak­zep­tie­re im Ge­gen­zug die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis zum 31. De­zem­ber.

Bei dem von der Ge­werk­schaft Ver­di auf Ar­beit­neh­mer­sei­te be­trie­be­nen Ver­fah­ren ging es un­ter an­de­rem um die Wirk­sam­keit der Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge des SVP. Nach­dem sich die bei­den Par­tei­en jetzt ei­nig­ten, wird es da­zu kei­ne ge­richt­li­che Aus­sa­ge mehr ge­ben.

Das Pforz­hei­mer Ar­beits­ge­richt hat­te ur­sprüng­lich 157 Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­ren vor­lie­gen. Sie er­ga­ben sich aus der Ab­wick­lung des SVP zum Jah­res­en­de, nach­dem der Re­gi­ons­bus­ver­kehr Süd­west ans Steu­er des städ­ti­schen Nah­ver­kehrs kam. Al­le die­se Ver­fah­ren sind jetzt be­en­det.

Et­li­che der be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer fan­den beim Nach­fol­ge­be­trieb Süd­west­bus Ar­beit, an­de­re wech­sel­ten zu an­de­ren Ver­kehrs­un­ter­neh­men oder setz­ten auf ei­ne neue be­ruf­li­che Per­spek­ti­ve in ei­nem an­de­ren Feld. Für die meis­ten ging das mit fi­nan­zi­el­len Ein­bu­ßen ein­her. Zah­len da­zu, wie vie­le ehe­ma­li­ge SVP­ler frü­her in den Ru­he­stand gin­gen be­zie­hungs­wei­se muss­ten oder jetzt mit Ar­beits­lo­sig­keit kämp­fen, sind nicht be­kannt.

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