Frie­den im ei­ge­nen Her­zen

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Das war mein schöns­tes Weih­nachts­fest ...

Re­na­te Nie­haus ist seit 17 Jah­ren Ge­mein­de­rä­tin in Heims­heim und war lan­ge Zeit – ins­ge­samt 43 Jah­re – an der Lud­wig-Uh­land-Schu­le in Heims­heim, Leh­re­rin für die Fä­cher Eng­lisch, Ge­schich­te und Deutsch. In den letz­ten Jah­ren ih­rer Leh­re­rin­nen-Tä­tig­keit zog es sie re­gel­mä­ßig mit ih­rem Mann Bernd da­hin, „wo man Licht und Luft be­kommt“. Und zwar nach Te­ne­rif­fa. „Ganz in den Nor­den, wo die Stra­ße auf­hört“, sagt sie. Seit et­wa acht Jah­ren ist das ihr Ziel an Weih­nach­ten und das wird aus­ge­dehnt bis Drei­kö­nig. „Dort wird zwar erst am 6. Ja­nu­ar im ei­gent­li­chen Sinn Weih­nach­ten ge­fei­ert, aber da­vor sind über­all Krip­pen auf­ge­baut. Die Leu­te sind to­tal krea­tiv und in je­dem Dorf sieht die Krip­pe an­ders aus. Manch­mal ist sie auch in ei­ner Grot­te“, er­zählt Re­na­te Nie­haus, die die­sen Brauch ganz be­son­ders schön fin­det und of­fen­bar auch be­zau­bernd. Zum Weih­nachts­fest fährt man auf Te­ne­rif­fa mit dem Bus in die nächs­te Stadt und lauscht den Chö­ren und nimmt an der Weih­nachts­fei­er teil. „Aber Ge­schen­ke gab es dann auch für uns im­mer erst am 6. Ja­nu­ar.“

In die­sem Jahr aber wird Re­na­te Nie­haus mit ih­rem Mann Bernd bei den Nich­ten fei­ern. Nächs­tes Jahr könn­te es dann wie­der Te­ne­rif­fa wer­den. Für die SPD-Ge­mein­de­rä­tin ist Weih­nach­ten vor al­lem mit der Be­deu­tung von Frie­den ver­bun­den. „Frie­den im ei­ge­nen Her­zen, aber auch Frie­den, den man aus­brei­ten soll auf der Welt.“

Mit Re­na­te Nie­haus, die seit 1999 für die SPD im Ge­mein­de­rat von Heims­heim sitzt, sprach Su­san­ne Roth.

RE­NA­TE NIE­HAUS zieht es am Jah­res­en­de in den Sü­den. Foto: Roth

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