Ge­sun­ge­nes Frie­dens­ge­bet

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE -

Obern­dorf (wit). Es ist das wohl be­rühm­tes­te Weih­nachts­lied der Welt: „Stil­le Nacht, Hei­li­ge Nacht“wur­de in mehr als 350 Spra­chen und Dia­lek­te über­setzt und wird kei­nes­wegs nur von Chris­ten ge­sun­gen. In den Schüt­zen­grä­ben des ers­ten Welt­krie­ges brach­te es so­gar Freund und Feind ein­an­der nä­her.

Vor ex­akt 200 Jah­ren wur­de der Text die­ses ge­sun­ge­nen Frie­dens­ge­be­tes ge­schrie­ben, von dem ös­ter­rei­chi­schen Ar­me-Leu­te-Pfar­rer Jo­seph Mohr. Zwei Jah­re spä­ter ver­ton­te der Leh­rer, Or­ga­nist und Mes­ner Franz Xa­ver Gru­ber das Ge­dicht. In der Stil­le-Nacht-Ge­dächt­nis­ka­pel­le im ös­ter­rei­chi­schen Obern­dorf er­in­nern Glas­fens­ter an die Vä­ter des Weih­nachts­lie­des, das die Sehn­sucht nach Frie­den und Ge­rech­tig­keit do­ku­men­tiert. Fä­cher

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