In gro­ßem Stil Me­tall ge­stoh­len

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Nach ei­nem Dieb­stahl von Edel­me­tall im gro­ßen Stil ha­ben die Fahn­der meh­re­re Tat­ver­däch­ti­ge er­mit­telt. Wie Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft in ei­ner ge­mein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung er­klä­ren, sei aus ei­ner Fir­ma für Edel­me­tall­ver­ar­bei­tung im Enz­kreis Gold­bad in grö­ße­rem Um­fang ge­stoh­len wor­den.

Das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Pforz­heim ha­be ins­ge­samt sie­ben Tat­ver­däch­ti­ge un­ter­schied­li­cher Na­tio­na­li­tä­ten er­mit­telt, un­ter an­de­rem ei­nen Mit­ar­bei­ter ei­nes Gold An- und Ver­kaufs­ge­schäfts in Pforz­heim.

Auf An­trag der Staats­an­walt­schaft Pforz­heim sei­en am Donnerstag ver­gan­ge­ner Wo­che drei we­gen schwe­ren Ban­den­dieb­stahls un­ter drin­gen­dem Tat­ver­dacht ste­hen­de Män­ner im Al­ter zwi­schen 35 und 48 Jah­ren in Un­ter­su­chungs­haft ge­nom­men wer­den. Ne­ben dem Mann aus dem Pforz­hei­mer Ge­schäft sei au­ßer­dem ein Mit­ar­bei­ter der

Po­li­zei nimmt meh­re­re Tat­ver­däch­ti­ge fest

ge­schä­dig­ten Fir­ma in Un­ter­su­chungs­haft. Durch­su­chungs­maß­nah­men, un­ter an­de­rem im ge­nann­ten Ver­kaufs­ge­schäft in Pforz­heim, führ­ten zur Si­cher­stel­lung von um­fang­rei­chen Be­weis­mit­teln, die den Tat­ver­dacht er­här­tet hät­ten, er­klä­ren Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft wei­ter.

Die be­trof­fe­ne Fir­ma hat­te Fehl­be­stän­de von Edel­me­tal­len in ih­ren gal­va­ni­schen An­la­gen fest­ge­stellt und die Po­li­zei ein­ge­schal­tet. Nach den in der Fol­ge un­ter gro­ßem Auf­wand ge­führ­ten Er­mitt­lun­gen von Staats­an­walt­schaft und Kri­mi­nal­po­li­zei Pforz­heim ste­he ein Mit­ar­bei­ter un­ter drin­gen­dem Ver­dacht, ge­mein­sam mit Tat­ge­nos­sen aus der Gal­va­nik­an­la­ge des Be­trie­bes so­ge­nann­tes Gold­bad in Ka­nis­ter ab­ge­füllt und her­aus­ge­schafft zu ha­ben.

Wie Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft wei­ter mit­teil­ten, sei­en an­schlie­ßend aus der ge­stoh­le­nen Flüs­sig­keit die Edel­me­tal­le – dar­un­ter auch Fein­gold – ab­ge­trennt, wei­ter­ver­ar­bei­tet und ab­ge­setzt wor­den.

Das Aus­maß des Scha­dens ist der­zeit noch Ge­gen­stand der wei­te­ren Er­mitt­lun­gen der Fahn­der.

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