Ihr Kin­der­lein kom­met!

Stars und Weih­nach­ten

Pforzheimer Kurier - - MUSIK-SZENE -

Wie Stars Weih­nach­ten fei­ern, was sie sich wün­schen? Man könn­te mei­nen, Glanz und Glo­ria un­term Tan­nen­baum sei­en an­ge­sagt. Doch oft weit ge­fehlt, wie Mar­cel An­ders im Ge­spräch mit ei­ni­gen Pop­grö­ßen her­aus­fand.

Ade­le

„Letz­tes Jahr war ich ein­fach Zu­hau­se – mit mei­ner Mut­ter und mei­nem Freund. Und die­ses Jahr, wer­de ich das­sel­be ma­chen. Es sei denn, ich schaue bei mei­ner Groß­mut­ter vor­bei – oder sie bei mir. Aber ich wer­de de­fi­ni­tiv viel ba­cken, ei­nen Trut­hahn kochen, viel trin­ken und mir „Char­lie und die Scho­ko­la­den­fa­brik“und sol­che Sa­chen an­se­hen. Ein ganz nor­ma­les Weih­nach­ten. Zu­mal ich ja nicht ger­ne flie­ge. Des­halb wer­de ich auch nicht nach Bar­ba­dos jet­ten. Ich blei­be Zu­hau­se.“

Ali­cia Keys

„Weih­nach­ten geht es vor al­lem um Viel­falt. Und da­mit mei­ne ich ei­ne Men­ge Es­sen – Nuss­ku­chen, Kür­bis­ku­chen, Ap­fel­ku­chen. Aber auch Trut­hahn und Fisch, den ich am liebs­ten mit Süß­kar­tof­feln es­se. Und mei­ne Groß­mut­ter macht im­mer Eier­punsch. Dann gibt es noch Prei­sel- ver­schie­de­ne Fül­lun­gen und Mak­ka­ro­ni mit Kä­se. Ei­ne Men­ge Sa­chen, die nicht wirk­lich ge­sund sind – aber genau da­rin be­steht ja der Spaß.“

Pink

Von Her­zen muss es kom­men: „Je­de Men­ge Umar­mun­gen! Und ich wer­de für al­le kochen und je­dem die­ses Buch schen­ken, das ich ge­ra­de ge­le­sen ha­be: „Tu­es­days with Mo­ry“. Über­haupt ver­schen­ke ich ger­ne Din­ge, die nicht viel kos­ten, aber ei­ne Men­ge be­deu­ten. Und ich mag es, Sa­chen zu be­kom­men, die Leu­te für mich bas­teln. Ich mag kei­ne teu­ren Ge­schen­ke.“

Jon Bon Jo­vi

„Gin­ge es nach mei­ner Frau und mir, wä­re Weih­nach­ten nur noch ein ge­müt­li­ches Bei­sam­men­sein im Kreis der Fa­mi­lie – al­so oh­ne Ge­schen­ke, oh­ne Lich­ter­ket­ten und oh­ne Baum. Aber ich ha­be Kin­der – so­gar vier Stück. De­nen kannst du nicht er­zäh­len, dass man ganz auf Kon­sum ver­zich­ten und das Geld lie­ber für gu­te Zwe­cke spen­den soll­te. Das kön­nen die nicht ver­ste­hen. Al­so wird bei uns noch rich­tig ein- und aus­ge­packt. Und ich darf dann den gan­zen Müll ent­sor­gen.“

Je­wel

„Was ich mir schon lan­ge wün­sche, ist ein rie­si­ger, aus­ge­stopf­ter Lachs. Kein Spiel­zeug, son­dern et­was, das to­tal rea­lis­tisch aus­sieht. Wie ein le­ben­der Fisch aus Alas­ka. Das wä­re wirk­lich nett.“

Ma­ri­an­ne Faith­full

Die Mut­ter al­ler Rock-Chicks ist zwar bes­tens im Ge­schäft. Da­für läuft es privat al­les an­de­re als rund: Drei ge­schei­ter­te Ehen und vie­le un­glück­li­che Af­fä­ren ma­chen sie zur ein­sa­men Frau, die al­lei­ne in Pa­ris lebt. Was sie sich für die Fei­er­ta­ge vor­ge­nom­men hat? „Gar nichts. Ich ge­he ein­fach ins Ho­tel Cos­tes und ha­be ein net­tes Abend­es­sen. Und viel­leicht be­su­che ich noch ein paar Freun­de – wenn sie denn in Pa­ris sind.“

Bil­ly Idol

Der Er­fin­der der Weih­nachts­baum Psy­cho­the­ra­pie:„ Ich ha­be im­mer noch den Weih­nachts­baum vom letz­ten Jahr im Haus. Und zwar al­lein des­halb, da­be­er­sau­ce, mit ich ihn an­schrei­en kann. Je­des Mal, wenn ich mich am Te­le­fon mit je­man­dem strei­te, be­nut­ze ich den Weih­nachts­baum, um mir mein Ge­gen­über vor­zu­stel­len. Ich fin­de das lus­tig.“

Ed Shee­ran

Wer El­ton John zum Ma­na­ger hat, muss zu Weih­nach­ten auch mal ein biss­chen in­ves­tie­ren. Wie Ed Shee­ran, der sei­nem Men­tor wert­vol­les Edel­me­tall über­reicht: „Was ich El­ton schen­ke, ist mei­ne Pla­tinAus­zeich­nung. Denn in En­g­land hat mein letz­tes Al­bum Dop­pel-Pla­tin er­reicht. Und ich ha­be das ex­tra rah­men las­sen, da­mit er es sich zu­hau­se auf­hän­gen kann. Wor­um er mich ge­be­ten hat. Und ich hof­fe, es ge­fällt ihm. Denn mit so ei­nem Wunsch hät­te ich nie ge­rech­net. Er mein­te wirk­lich: ,Ich will ei­ne von dei­nen Tro­phä­en – sorg da­für, dass ich ei­ne be­kom­me.‘ Dar­auf ich: ,OK‘“.

Kel­ly Os­bourne

„Mei­ne Schwes­ter hat mir ei­nen Lie­bes­rat­ge­ber ge­schenkt – weil sie to­tal be­scheu­ert ist und stän­dig ver­sucht, den Leu­ten das Ge­meins­te un­ter­zu­ju­beln, was es gibt.“

Fotos: dpa

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