„Kein Platz für Pa­nik und Hass“

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Fa­tih Mo­schee sen­det Weih­nachts­gruß

PK – Das DITIB-Pforz­heim Team von der Fa­tih Mo­schee in der Eu­tin­ger Stra­ße 105 wen­det sich in ei­ner Gruß­bot­schaft zu Weih­nach­ten an die Pforz­hei­mer.

„Re­li­giö­se Hoch­fes­te er­in­nern uns im­mer wie­der an zen­tra­le The­men der mensch­li­chen Exis­tenz. Ne­ben der Be­geg­nung mit Gott, sind auch Men­schen­wür­de und das mensch­li­che Le­ben von gro­ßer Be­deu­tung“, heißt es in der Gruß­bot­schaft. Die Ach­tung die­ser bei­den Wer­te sei nur durch Frie­den, To­le­ranz und Zu­sam­men­halt mög­lich. Kin­der, Frau­en, Män­ner welt­weit sehn­ten sich mehr denn je nach Frie­den und nach Glück­se­lig­keit, vor al­lem in den Kri­sen- und Kriegs­ge­bie­ten.

„Chris­ten, Ju­den und Mus­li­me ste­hen heu­te stär­ker denn je in ge­mein­sa­mer Ver­ant­wor­tung für Le­ben, Wohl­er­ge­hen und Wür­de welt­weit.“Das DITIB-Team greift auch die Dis­kus­sio­nen über Flücht­lin­ge auf: So­wohl die Hal­tung ge­gen­über den je­weils „An­de­ren“als auch über Zu­stän­de in den Her­kunfts­län­dern zeig­ten die Wich­tig­keit der Bei­trä­ge von Re­li­gio­nen und der Kir­chen für ein ge­mein­sa­mes Mit­ein­an­der.

„Be­trü­ben­de Er­eig­nis­se wie in Alep­po, Istan­bul, Kay­se­ri und zu­letzt in un­se­rer Haupt­stadt, Ber­lin, füg­ten uns al­len Schmer­zen zu. Ge­mein­sam dür­fen wir je­doch nicht zu­las­sen, dass zwi­schen den ge­sell­schaft­li­chen Grup­pen und Re­li­gio­nen die Saat von Pa­nik, Hass und Zwie­tracht auf­ge­hen.“

Die­se von Chris­ten, Mus­li­men so­wie die von an­de­ren Re­li­gi­ons­ver­tre­tern ge­leb­ten Wer­te sei­en von gro­ßer Be­deu­tung, „um uns den Her­aus­for­de­run­gen ge­mein­sam zu stel­len und mit Zu­ver­sicht in die Zu­kunft zu bli­cken“.

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