Flucht sorgt für Rät­sel

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Ber­lin. Nach dem An­schlag auf ei­nen Ber­li­ner Weih­nachts­markt wur­de in ganz Eu­ro­pa nach Anis Am­ri ge­fahn­det. Der 24-jäh­ri­ge Tu­ne­si­er tauch­te un­ter – und auf ei­nem Bahn­hof bei Mai­land wie­der auf. Dort wur­de er schließ­lich von ei­nem Po­li­zis­ten er­schos­sen. Un­se­re Mit­ar­bei­te­rin Ivon­ne Mar­schall be­ant­wor­tet die wich­tigs­ten Fra­gen zu dem Fall.

War Am­ri der At­ten­tä­ter von Ber­lin?

Die Er­mitt­ler sind sich si­cher, dass Anis Am­ri (24) bei dem Ter­ror­an­schlag den Last­wa­gen auf den Weih­nachts­markt an der Ber­li­ner Ge­dächt­nis­kir­che ge­steu­ert und min­des­tens zwölf Men­schen ge­tö­tet hat. Sei­ne Fin­ger­ab­drü­cke wur­den am Fah­rer­haus des Last­wa­gens si­cher­ge­stellt.

Wie kam Am­ri zum Bahn­hof Ses­to San Gio­van­ni bei Mai­land?

Zu­min­dest sein Weg von Frank­reich nach Ita­li­en ist grob be­kannt: Wie aus gut in­for­mier­ten Krei­sen zu er­fah­ren war, ge­lang­te der 24-Jäh­ri­ge über Lyon nach Ita­li­en. Das be­stä­tig­ten jetzt auch Auf­nah­men von Über­wa­chungs­ka­me­ras. Das Bahn­ti­cket in Lyon ha­be er am Don­ners­tag ge­kauft, schrieb die fran­zö­si­sche Wo­chen­zei­tung „Jour­nal de Di­man­che“. Am­ri ha­be ei­nen zwei­ten Fahr­schein nach dem Um­stei­gen in Cham­bé­ry in ei­nem nach Mai­land fah­ren­den Hoch­ge­schwin­dig­keits­zug in bar ge­löst, be­rich­te­te der Ra­dio­sen­der Eu­ro­pe 1. Über Cham­bé­ry fuhr er ita­lie­ni­schen Po­li­zei­an­ga­ben

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