Auf Fi­nal­kurs

Wein­gar­te­ner Rin­ger be­zwin­gen ASV Nen­din­gen klar

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Tutt­lin­gen/Wein­gar­ten (mb). Rin­gerBun­des­li­gist SV Ger­ma­nia Wein­gar­ten hat durch ei­nen über­ra­schend kla­ren Er­folg beim ver­meint­li­chen Angst­geg­ner ASV Nen­din­gen die Tür zum Fi­na­le weit auf­ge­sto­ßen. In der Tutt­lin­ger Mühlau­hal­le setz­te sich die Staf­fel von Trai­ner Frank Hein­zel­be­cker ges­tern im Halb­fi­nal-Hin­kampf ge­gen den am­tie­ren­den Meis­ter und Dau­er­ri­va­len mit 14:8 durch und steht da­mit dicht vor der vier­ten Fi­nal­teil­nah­me in Se­rie. In den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren hat­te man sich im Kampf um den Ti­tel je­weils den Nen­din­gern ge­schla­gen ge­ben müs­sen. „Ich bin su­per­zu­frie­den, das war ei­ne Wahn­sinns-Mann­schafts­leis­tung“, freu­te sich Hein­zel­be­cker.

Ei­nen be­son­de­ren Abend er­leb­te Welt­meis­ter Frank Stäb­ler, der vor der Sai­son von Nen­din­gen an den Walz­bach ge­wech­selt war. Beim Über­le­gen­heits­sieg im Du­ell mit Ben­ja­min Rai­ser (75 Ki­lo­gramm, Grie­chisch-Rö­misch) steu­er­te Stäb­ler eben­so vier Mann­schafts­punk­te bei wie sein Team­kol­le­ge Ale­jan­dro Val­des (66 Ki­lo, Frei­stil) aus Ku­ba, der Le­on Gers­ten­ber­ger kei­ne Chan­ce ließ. „Die zwei Vie­rer ha­ben Nen­din­gen das Ge­nick ge­bro­chen“, hob Hein­zel­be­cker die Be­deu­tung der bei­den Kämp­fe her­vor. Ei­ne her­aus­ra­gen­de Leis­tung be­schei­nig­te der SVG-Trai­ner dem ru­mä­ni­schen Pu­bli­kums­lieb­ling Io­nut Pa­nait (66 Ki­lo, G), der Ma­xim Ma­mu­lat mit 12:1 be­sieg­te und den Wein­gar­tenern so drei wei­te­re Punk­te be­scher­te. „Das war bä­ren­stark von ihm“, mein­te Hein­zel­be­cker.

Wei­te­re Er­fol­ge ge­lan­gen Vla­di­mir Ego­rov (57 Ki­lo, F) ge­gen Ana­to­lii Bur­u­ri­an, Ma­go­med­g­ad­ji Nu­rov (98 Ki­lo, F) ge­gen Ni­ko­lai Ce­ban so­wie Ge­org Harth (75 Ki­lo, F) ge­gen Sa­met Dül­ger, der sich erst kurz vor Schluss sei­nem Kon­tra­hen­ten ge­schla­gen ge­ben muss­te. Da Ge­org Harths Bru­der Wil­li­am, der erst­mals in die­ser Sai­son in der Frei­stilKlas­se bis 86 Ki­lo an­trat, ge­gen Piotr Ja­nul­ov nur zwei Punk­te ab­gab und sich auch Dus­tin Scherf (61 Ki­lo, G) beim 0:12 ge­gen den star­ken Do­ni­or Is­la­mov acht­bar aus der Af­fä­re zog, fiel der Wein­gar­te­ner Sieg hö­her aus als er­war­tet. Trotz der ex­zel­len­ten Aus­gangs­po­si­ti­on vor dem Rück­kampf am Frei­tag (20.30 Uhr) in der Wein­gar­te­ner Walz­bach­hal­le will Hein­zel­be­cker noch nicht fürs Fi­na­le pla­nen: „Sechs Punk­te Vor­sprung sind viel, aber wir ha­ben noch nicht ge­won­nen. Wir müs­sen im Rück­kampf genau­so bis­sig agie­ren.“

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