Is­ra­el fährt Kon­tak­te zu­rück

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Je­ru­sa­lem (AFP). Nach der UN-Re­so­lu­ti­on ge­gen die is­rae­li­sche Sied­lungs­po­li­tik in den Pa­läs­ti­nen­ser­ge­bie­ten fährt Is­ra­el sei­ne Kon­tak­te zu meh­re­ren Län­dern zu­rück.

Be­su­che von Re­gie­rungs­mit­glie­dern in den Staa­ten, die für die Re­so­lu­ti­on ge­stimmt ha­ben, wür­den „zeit­wei­se re­du­ziert“und die Ar­beit mit den be­tref­fen­den Bot­schaf­ten zu­rück­ge­fah­ren, er­klär­te ges­tern Is­ra­els Au­ßen­amts­spre­cher Em­ma­nu­el Nach­schon. Ein Pla­nungs­aus­schuss will der­weil heu­te die Ge­neh­mi­gung wei­te­rer Sied­ler-Woh­nun­gen im pa­läs­ti­nen­si­schen Ost­je­ru­sa­lem be­ra­ten.

Die stell­ver­tre­ten­de is­rae­li­sche Au­ßen­mi­nis­te­rin Zi­pi Ho­to­vely sag­te dem Ar­mee­ra­dio, den be­trof­fe­nen Staa­ten sol­le klar ge­macht wer­den, dass sie „Is­ra­el nicht als selbst­ver­ständ­lich“neh­men dürf­ten. Ver­tre­ter der Län­der dürf­ten nicht län­ger „nach Is­ra­el pil­gern, um et­was über den Kampf ge­gen Ter­ror, Cy­ber-Ver­tei­di­gung und Land­wirt­schafts tech­no­lo­gie zu ler­nen, und dann in den Ver­ein­ten Na­tio­nen ma­chen was sie wol­len“.

Der UN-Si­cher­heits­rat hat­te am Frei­tag erst­mals seit 1979 ei­ne Re­so­lu­ti­on ver­ab­schie­det, die den is­rae­li­schen Sied­lungs­bau ver­ur­teilt. Mög­lich wur­de das durch die Ent­schei­dung der USA, nicht von ih­rem Ve­to­recht Ge­brauch zu ma­chen.

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