Nik­ki Ha­ley

Pforzheimer Kurier - - POLITIK - dpa

Im Wahl­kampf hat­te Nik­ki Ha­ley (Fo­to: dpa) den de­si­gnier­ten USPrä­si­den­ten Do­nald Trump mehr­fach of­fen kri­ti­siert. Dann er­klär­te sie schließ­lich, ihn doch wäh­len zu wol­len, ob­wohl sie „kein Fan“sei. Dann wur­de sie Trumps ers­te Frau in ei­nem Spit­zen­amt: Ha­ley wird neue USBot­schaf­te­rin bei den Ver­ein­ten Na­tio­nen, so­fern der Se­nat die Per­so­na­lie be­stä­tigt. „Sie wird uns als groß­ar­ti­ge An­füh­re­rin auf der Welt­büh­ne ver­tre­ten“, hat­te Trump das kom­men­tiert. Ha­ley wä­re dann Nach­fol­ge­rin der der­zeit am­tie­ren­den UN-Bot­schaf­te­rin Sa­man­tha Po­wer, die als Kämp­fe­rin für Men­schen­rech­te gilt. Der­zeit ist die Re­pu­bli­ka­ne­rin nach ei­ner stei­len Kar­rie­re in South Ca­ro­li­na Gou­ver­neu­rin des Süd­staats. Di­plo­ma­ti­sche Vor­kennt­nis­se bringt die 44-Jäh­ri­ge aber kaum mit. Die Toch­ter in­di­scher Ein­wan­de­rer hat als Gou­ver­neu­rin zwar meh­re­re Han­dels­de­le­ga­tio­nen an­ge­führt, um et­wa Wirt­schafts­be­zie­hun­gen South Ca­ro­li­nas mit Un­ter­neh­men in In­di­en, Ja­pan oder Deutsch­land zu ver­bes­sern. An­sons­ten be­sitzt die zwei­fa­che Mut­ter je­doch kaum au­ßen­po­li­ti­sche Er­fah­rung.

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