Gold­stadt-Cup muss war­ten

Pfer­de­sport­zen­trum nörd­lich von Pforz­heim wei­ter in der Pla­nungs­pha­se

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Flo­ri­an Kon­rad

Pforz­heim. Vor gut ei­nem Jahr ga­ben die Or­ga­ni­sa­to­ren des Gold­stadt-Cups das zu­min­dest vor­über­ge­hen­de Aus des hoch­ka­rä­tig be­setz­ten Spring­reit­cham­pio­nats be­kannt. Tur­nier­che­fin Frit­zi Spei­del-Zach­mann be­grün­de­te dies da­mals mit dem zu gro­ßen per­so­nel­len und ma­te­ri­el­len Auf­wand.

„In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de es im­mer schwie­ri­ger, das in­ter­na­tio­na­le Tur­nier auf ho­hem Ni­veau zu hal­ten, ob­wohl

Rei­ter­ver­ein sieht Ent­wick­lung ge­las­sen

Spon­so­ren, Stadt und die vie­len frei­wil­li­gen Hel­fer aus dem Ver­ein al­les ge­ge­ben ha­ben“, er­läu­ter­te Spei­delZach­mann. Gleich­zei­tig be­ton­ten die Ver­ant­wort­li­chen des Pforz­hei­mer Rei­ter­ver­eins, dass das Tur­nier nicht für al­le Zei­ten ge­stor­ben sei.

Eng ver­knüpft ist die mög­li­che Zu­kunft je­doch mit der schon seit län­ge­rer Zeit ge­plan­ten Ent­ste­hung ei­nes Pfer­de­sport­zen­trums auf dem Ge­län­de des Kat­ha­ri­nen­ta­ler Ho­fes nörd­lich der Gold­stadt. Das Gut liegt zwar auf Ge­mar­kung der Ge­mein­de Neu­lin­gen, be­fin­det sich aber im Be­sitz der Stadt. „Die Prü­fung des Stand­orts läuft“, sagt Chris­ti­an Kraus. Der Prä­si­dent des Pforz­hei­mer Rei­ter­ver­eins sieht die Sa­che ge­las­sen und will kei­nes­falls Druck auf die Ver­wal­tung auf­bau­en. „Pforz­heim hat vie­le an­de­re Bau­stel­len, die we­sent­lich wich­ti­ger sind“, meint Kraus.

Ab­hän­gig vom neu­en Pfer­de­sport­zen­trum ist nicht nur ein Come­back des zu­letzt im Ju­ni 2015 aus­ge­tra­ge­nen Gold­stadt-Cups, son­dern eben­falls der an­ge­dach­te Zu­sam­men­schluss zwi­schen Pforz­hei­mer Rei­ter­ver­ein und Reit­ver­ein Pforz­heim-Hoh­berg. „Die Fu­si­on ist erst mit ei­ner neu­en An­la­ge sinn­voll“, be­tont Kraus. Klar ist, dass der Gold­stadt-Cup in den nächs­ten Jah­ren wei­ter­hin pau­sie­ren muss – zum Be­dau­ern von vie­len Reit­sport­freun­den in der Re­gi­on. Er ha­be zahl­rei­che Rück­mel­dun­gen des Be­dau­erns er­hal­ten, er­zählt Kraus. Und auch er selbst ha­be die im Jahr 2000 von Carl Fritz Bar­dusch und Spring­rei­ter­le­gen­de Hans Gün­ter Wink­ler ge­grün­de­te Ver­an­stal­tung im ver­gan­ge­nen Som­mer ver­misst.

Lan­ge­wei­le kam frei­lich trotz­dem nicht auf beim Rei­ter­ver­ein, der wie ge­wohnt ein gro­ßes Dres­s­ur­tur­nier or­ga­ni­sier­te und auch das Fi­na­le des ba­den­würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­ju­gend­cups aus­rich­te­te. „Da­zu ka­men noch vie­le Lehr­gän­ge“, sagt Kraus, dem in Sa­chen Pfer­de­sport­zen­trum nicht ban­ge ist. „Wir müs­sen nicht weg und ha­ben noch 20 Jah­re Erb­pacht“, sagt er zur jet­zi­gen Hei­mat auf dem Bu­cken­berg.

VOR­ERST LETZ­TER TRIUMPHRITT: Jör­ne Spre­he auf Stu­te Lu­na sieg­te 2015 beim Gro­ßen Preis auf dem Bu­cken­berg. Fo­to: Rub­ner

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