Rück­blick mit Weh­mut

Spiel­ver­ei­ni­gung Dill­wei­ßen­stein trau­ert Ver­eins­gast­stät­te nach

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Nach mehr als 40 Jah­ren konn­te die Spiel­ver­ei­ni­gung Dill­wei­ßen­stein ih­re Abend­un­ter­hal­tung erst­mals nicht in tra­di­tio­nel­ler Art und Wei­se durch­füh­ren. Die Ver­eins­gast­stät­te, die seit März nicht mehr zur Ver­fü­gung steht, wur­de da­für in den Jah­ren 1983 bis 1989 und von 2002 bis 2015 ge­nutzt und lock­te teil­wei­se bis zu 150 Be­su­chern an. Von 1990 bis 2001 fand die Ver­an­stal­tung mit bis zu 300 Be­su­chern in der Na­gold­hal­le statt. In den Jah­ren von 1972 bis 1982 fei­er­te die SpVgg in den Gast­stät­ten Lin­de und Stadt Pforz­heim in der Hir­sau­er Stra­ße in de­ren voll­be­setz­ten Sä­len. Da die­se Rä­um­lich­kei­ten heu­te nicht mehr zur Ver­fü­gung ste­hen oder – wie die Na­gold­hal­le – zu groß sind, ent­schied sich der Vor­stand des Ver­eins um die bei­den Vor­sit­zen­den Gerd Schaudt (Fi­nan­zen) und Hel­mut Sch­mitt (Sport) ei­nen Eh­rungs­nach­mit­tag im Ju­gend­raum des Ver­eins­heims durch­zu­füh­ren.

Gerd Schaudt be­grüß­te da­zu rund 40 Ver­eins­mit­glie­der. Dar­un­ter Gun­ther Ganz­horn und Ed­gar Schaudt, die bei­de für 50-jäh­ri­ge Ver­eins­treue ge­ehrt wur­den. Au­ßer­dem wur­de mit Au­gust Pfis­te­rer für 70-jäh­ri­ge Mit­glied­schaft das zweit­äl­tes­te Mit­glied der Spiel­ver­ei­ni­gung ge­ehrt. Er konn­te aus Al­ters­grün­den nicht teil­neh­men. Eben­falls in Ab­we­sen­heit aus­ge­zeich­net wur­den Man­fred Bopp für 60 Jah­re beim Ver­ein und Tho­mas Sturm. der seit 40 Jah­ren bei der Spiel­ver­ei­ni­gung ist.

Hel­mut Sch­mitt führ­te das Pu­bli­kum dann durch ver­gan­ge­nen 70 Jah­re Ver­eins­ge­schich­te. Fo­tos zu dem ein­ein­halb­stün­di­gen Vor­trag hat­te Karl-Heinz Ro­th­fuß zu­sam­men­ge­stellt. In den Jah­ren 1979 bis 1983 ge­hör­ten da­zu der Bau und die Ein­wei­hung des Ver­eins­heims mit Er­öff­nung der Ver­eins­gast­stät­te. Die Mit­glie­der hat­ten da­für rund 14 000 St­un­den Ei­gen­ar­beit ge­leis­tet. Nach rund 33 Jah­ren ist die­ses Ka­pi­tel Ver­eins­ge­schich­te be­en­det und stellt für die Spiel­ver­ei­ni­gung ei­nen schwe­ren Ver­lust und ei­ne gro­ße Be­ein­träch­ti­gung des Ver­eins­le­bens dar.

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