Mehr Er­ho­lungs­zeit

Das kom­men­de Jahr bie­tet sich für Brü­ck­en­ta­ge an

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Ber­lin (dpa). Für Ar­beit­neh­mer ist 2017 ein gu­tes Jahr: Wer ge­schickt plant, kann ei­ne Rei­he von Brü­ck­en­ta­gen für ein ver­län­ger­tes Wo­che­n­en­de nut­zen. Au­ßer­dem be­kom­men al­le Deut­schen ei­nen ge­setz­li­chen Fei­er­tag mehr – am Di­ens­tag, den 31. Ok­to­ber, muss we­gen des 500. Re­for­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums nie­mand ar­bei­ten. Auch der 1. Mai und der 1. Weih­nachts­tag ver­schie­ben sich wie­der auf Wo­chen­ta­ge und bie­ten zu­sätz­li­che Er­ho­lungs­zeit.

Neu­jahr: Der Jah­res­be­ginn ist aus Ar­beit­neh­mer­sicht lei­der un­güns­tig. Der Neu­jahrs­tag fällt auf ei­nen Sonn­tag. Den Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­ber­gern und Sach­sen-An­hal­ti­nern steht je­doch gleich ein ver­län­ger­tes Wo­che­n­en­de ins Haus. Der für sie gül­ti­ge Fei­er­tag Hei­li­ge Drei Kö­ni­ge (6. Ja­nu­ar) ist ein Frei­tag.

Kar­ne­val: Bis Os­tern – 2017 Mit­te April – herrscht tra­di­tio­nell ei­ne Durst­stre­cke oh­ne ge­setz­li­che Fei­er­ta­ge. Des­halb ha­ben sich die Nar­ren und Je­cken im Rhein­land, in Mainz und in Süd­deutsch­land mit dem Kar­ne­val ei­ne ei­ge­ne Fei­er­zeit ge­schaf­fen. Von Wei­ber­fast­nacht am Don­ners­tag, den 23. Fe­bru­ar, bis Ro­sen­mon­tag, den 27. Fe­bru­ar, legt das när­ri­sche Trei­ben in vie­len Kar­ne­val­sund Fa­schings­hoch­bur­gen das Ar­beits­le­ben lahm. Der Ascher­mitt­woch (1. März) läu­tet dann die Fas­ten­zeit ein.

Os­tern: Das vier­tä­gi­ge Os­ter­fest von Kar­frei­tag, den 14. April, bis Os­ter­mon­tag, den 17. April, gilt als das höchs­te christ­li­che Fest in Deutsch­land mit gleich drei Fei­er­ta­gen. Wer vor oder nach Os­tern vier Ta­ge Ur­laub nimmt, kann acht Ta­ge aus­span­nen.

1. Mai: Be­reits zwei Wo­chen spä­ter folgt am 1. Mai der nächs­te Fei­er­tag. Am Tag der Ar­beit wird nicht ge­ar­bei­tet. Er fällt auf ei­nen Mon­tag und bie­tet ein ver­län­ger­tes Wo­che­n­en­de.

Him­mel­fahrt: Der ers­te ech­te Brü­ck­en­tag winkt an Chris­ti Him­mel­fahrt am Don­ners­tag, den 25. Mai. Wer den Frei­tag da­zwi­schen frei­nimmt, kommt auf vier freie Ta­ge.

Weihnachten 2017 liegt ar­beit­neh­mer­freund­lich

Pfings­ten: Be­reits am Sonn­tag, den 4. Ju­ni, folgt das Pfingst­fest. Der Pfingst­mon­tag (5. Ju­ni) ist über­all in Deutsch­land Fei­er­tag. Wer von Chris­ti Him­mel­fahrt bis Pfingst­mon­tag Fe­ri­en ma­chen will, er­hält für sechs Ur­laubs­ta­ge zwölf freie Ta­ge am Stück.

Fron­leich­nam: Ar­beit­neh­mer in Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg, Nord­rheinWest­fa­len, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz und dem Saar­land kön­nen zehn Ta­ge spä­ter schon wie­der ein Brü­ck­en­tag-Wo­che­n­en­de ein­pla­nen: Fron­leich­nam fällt auf Don­ners­tag, den 15. Ju­ni.

Tag der Deut­schen Ein­heit: Al­le Deut­schen kön­nen sich dar­auf rund um den Tag der Deut­schen Ein­heit am 3. Ok­to­ber freu­en, der 2017 auf ei­nen Di­ens­tag fällt. Dann las­sen sich mit ei­nem Brü­ck­en­tag am Mon­tag, den 2. Ok­to­ber, vier freie Ta­ge ge­nie­ßen.

Re­for­ma­ti­ons­tag: En­de Ok­to­ber er­gibt sich ein mög­li­ches Vier-Ta­ge-Wo­che­n­en­de we­gen des Re­for­ma­ti­ons­ta­ges am Di­ens­tag, den 31. Ok­to­ber. Ein­ma­lig ha­ben dann zur Fei­er von Lu­thers The­sen­an­schlag an der Schloss­kir­che zu Wit­ten­berg vor 500 Jah­ren al­le Deut­schen ei­nen zu­sätz­li­chen Fei­er­tag. In al­len an­de­ren Jah­ren gilt die­ser nur in den fünf Ost-Län­dern.

Al­ler­hei­li­gen: Für Ar­beit­neh­mer in Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg, Rhein­land-Pfalz, im Saar­land und Nord­rheinWest­fa­len schließt sich mit dem ka­tho­li­schen Fei­er­tag Al­ler­hei­li­gen am Mitt­woch, den 1. No­vem­ber, naht­los ein wei­te­rer Fei­er­tag an. Mit drei Ur­laubs­ta­gen in der Wo­che kom­men sie gleich mit den Wo­che­n­en­den auf neun freie Ta­ge.

Weihnachten: Das Weih­nachts­fest fällt 2017 mit Mon­tag, dem 25. De­zem­ber, und Di­ens­tag, dem 26. De­zem­ber, ex­trem ar­beit­neh­mer­freund­lich aus. Auch für Hei­lig­abend am Sonn­tag, den 24. De­zem­ber, und Sil­ves­ter am Sonn­tag, den 31. De­zem­ber, müs­sen kei­ne frei­en Ta­ge ge­nom­men wer­den. Wie­der kön­nen mit drei Ur­laubs­ta­gen neun freie Ta­ge er­zielt wer­den. Mit Neu­jahr 2018 an ei­nem Mon­tag sind es so­gar zehn.

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