Wie­der­se­hen vor Au­gen

Rin­ger aus Isprin­gen und Wein­gar­ten pei­len Fi­na­le an / Drit­ter Fi­nal­kampf ab­ge­setzt

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Welt­meis­ter Sa­mi Khe­di­ra be­kommt bei Ju­ven­tus Tu­rin Ver­stär­kung. Der ita­lie­ni­sche Fuß­ball-Re­kord­meis­ter rüs­tet sei­nen Ka­der mit dem ehe­ma­li­gen Ham­bur­ger To­mas Rin­con vom FC Ge­nua auf. Der 28 Jah­re al­te Mit­tel­feld­spie­ler aus Ve­ne­zue­la un­ter­zog sich am Don­ners­tag dem Me­di­zin-Check. Rin­con wird zu­nächst aus­ge­lie­hen, Juve be­sitzt im An­schluss ei­ne Kauf­op­ti­on.

Wein­gar­ten/Isprin­gen (mb/PW). Als sich die Rin­ger des KSV Isprin­gen und des SV Ger­ma­nia Wein­gar­ten vor knapp drei Wo­chen am vor­letz­ten Bun­des­li­gaKampf­tag be­geg­ne­ten, hoff­te man auf bei­den Sei­ten auf ein bal­di­ges Wie­der­se­hen. Und tat­säch­lich könn­ten bei­de am heu­ti­gen Frei­tag (20.30 Uhr) ei­ne Neu­auf­la­ge des Du­ells im Ja­nu­ar per­fekt ma­chen. Der vier­te Fi­nal­ein­zug der Wein­gar­te­ner in Fol­ge scheint nach dem 14:8-Er­folg bei Meis­ter Nen­din­gen im Halb­fi­nal-Hin­kampf nur noch Form­sa­che zu sein, die Isprin­ger rech­nen sich nach dem 11:11 ge­gen Aa­len eben­falls Chan­cen auf das Fi­na­le aus.

Isprin­gens Trai­ner Bernd Rei­chen­bach und der Sport­li­che Lei­ter des KSV, Alen Ko­va­ce­vic, ver­spre­chen, „dass wir Aa­len Pa­ro­li bie­ten wer­den.“Bei­de rech­nen heu­te in der Are­na Ho­hen­lo­he in Ils­hofen, wo die Aa­le­ner ih­ren Heim­kampf aus­tra­gen, er­neut mit ei­nem ganz en­gen Du­ell. Durch den Stil­art­wech­sel wer­den bei­de Teams ge­gen­über dem Vor­kampf in leicht ver­än­der­ter Auf­stel­lung an­tre­ten. Rei­chen­bach dürf­te wohl auf Ha­ru­ty­un­yan Frun­ze und Ke­vin Hen­kel ver­zich­ten. Ob Kon­stan­tin Schnei­der er­neut in die 75-Ki­lo­gramm-Klas­se ab­trai­niert, muss man ab­war­ten. Sein Kon­tra­hent könn­te dann der Welt­meis­ter von 2014, Ar­sen Jul­fa­lakyan aus Ar­me­ni­en, sein.

Mit ei­nem stark be­setz­ten Geg­ner aus Nen­din­gen rech­net der­weil der Wein­gar­te­ner Trai­ner, Frank Hein­zel­be­cker. Da­ni­el Ca­ta­ra­ga und Yow­lys Bon­ne, die im Hin­kampf noch fehl­ten, hat Hein­zel­be­cker eben­so auf der Rech­nung wie Do­ni­or Is­la­mov und Ben­ja­min Rai­ser. „Die kön­nen schon stark stel­len“, be­tont der SVG-Coach, für den des­halb die De­vi­se lau­tet: nur kein Ri­si­ko. „Wir wer­den al­les stel­len, was wir kön­nen“, kün­digt Hein­zel­be­cker für den heu­ti­gen Kampf in der Wein­gar­te­ner Walz­bach­hal­le an, die aus­ver­kauft sein wird. Be­son­ders freut sich Hein­zel­be­cker auf das Auf­ein­an­der­tref­fen Ca­ta­ra­gas mit Welt­meis­ter Frank Stäb­ler. „Das gibt so ei­ne 1:0- oder 2:1-Num­mer“, rech­net der Ger­ma­nen-Trai­ner nicht mit all­zu vie­len Wer­tun­gen. Zu­dem hofft Hein­zel­be­cker, dass der star­ke Ku­ba­ner Ale­jan­dro Val­des, in die­ser Sai­son noch un­ge­schla­gen, dies­mal auf ei­nen eben­bür­ti­gen Geg­ner trifft. Der Nen­din­ger And­rei Per­pe­l­i­ta könn­te ein sol­cher sein.

Der­weil hat der Deut­sche Rin­ger-Bund den drit­ten Fi­nal­kampf am 21. Ja­nu­ar in Aschaf­fen­burg ab­ge­setzt. Grund war, dass von den vier Halb­fi­na­lis­ten le­dig­lich Aa­len si­gna­li­siert hat­te, zum drit­ten Kampf an­zu­tre­ten, die an­de­ren drei Ver­ei­ne hat­ten dies ka­te­go­risch ab­ge­lehnt.

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