Wei­ter Geld für Wel­co­me

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFTSREGION -

Pforz­heim/Stutt­gart (PK). Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um för­dert wei­ter die Wel­co­me Cen­ter im Land. Kom­men­des Jahr sol­len die­se An­lauf­stel­len für aus­län­di­sche Ar­beit­neh­mer 923 000 Eu­ro be­kom­men, teilt es mit. In Pforz­heim ist das Wel­co­me Cen­ter bei der In­dus­trie­und Han­dels­kam­mer Nord­schwarz­wald an­ge­sie­delt. Da­für kom­men aus Stutt­gart 62 790 Eu­ro. Die höchs­ten Be­trä­ge ge­hen an die Wel­co­me Cen­ter der Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-BaarHeu­berg (123 080 Eu­ro), der Wirt­schafts­för­de­rung Re­gi­on Stutt­gart (154 680 Eu­ro), des Dia­ko­ni­schen Werks (132 440 Eu­ro) und der Wirt­schafts­re­gi­on Heil­bronn-Fran­ken (143 820 Eu­ro).

Mi­nis­te­rin setzt auch auf aus­län­di­sche Stu­die­ren­de

„Ba­den-Würt­tem­berg hat als das Land mit der höchs­ten In­dus­trie­dich­te in Deutsch­land be­reits heu­te ei­nen Fach­kräf­te­man­gel in den tech­ni­schen Be­ru­fen, ins­be­son­de­re aber auch in den Pfle­ge­be­ru­fen“, er­läu­tert Mi­nis­te­rin Ni­co­le Hoff­meis­ter-Kraut die För­de­rung. Die­ser Fach­kräf­te­man­gel las­se sich nur ab­fe­dern, wenn zum ei­nen das in­län­di­sche Fach­kräf­te­po­ten­zi­al ver­stärkt aus­ge­schöpft wer­de, zum an­de­ren in­ter­na­tio­na­le Fach­kräf­te durch ver­stärk­te Be­mü­hun­gen ge­won­nen wür­den. Hoff­meis­terKraut weist dar­auf hin, dass Ba­denWürt­tem­berg seit je­her auf in­ter­na­tio­na­le Fach­kräf­te an­ge­wie­sen sei. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich ha­be das Land mit heu­te zwölf Pro­zent den höchs­ten Be­schäf­tig­ten­teil an aus­län­di­schen Fach­kräf­ten in den tech­ni­schen Be­ru­fen. „Die­se Ex­per­ten sind in un­se­ren Schlüs­sel­bran­chen wie Au­to­mo­bil­her­stel­lung, Ma­schi­nen­bau oder Elek­tro­hand­werk un­ver­zicht­bar“, teilt die Mi­nis­te­rin wei­ter mit. Sie will kom­men­des Jahr ge­mein­sam mit den Wel­co­me Cen­ter ei­ne Initia­ti­ve star­ten, um in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de ba­den-würt­tem­ber­gi­scher Hoch­schu­len nach Ab­schluss ih­res Stu­di­ums stär­ker als bis­her als Fach­kräf­te im Land zu hal­ten.

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