Mal­ta führt künf­tig die EU

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Val­let­ta (dpa). Mal­ta über­nimmt zum 1. Ja­nu­ar die al­le sechs Mo­na­te wech­seln­de EU-Rats­prä­si­dent­schaft. Da­mit kommt dem Land im ers­ten Halb­jahr 2017 ei­ne wich­ti­ge Ver­mitt­ler­rol­le bei Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in­ner­halb der EU zu. Ein Schwer­punkt der mal­te­si­schen Rats­prä­si­dent­schaft dürf­te die Su­che nach ei­nem Kom­pro­miss im Streit um ein neu­es eu­ro­päi­sches Asyl­sys­tem wer­den. Da­zu ge­hört auch die Fra­ge, wie Flücht­lin­ge künf­tig in der EU um­ver­teilt wer­den könn­ten.

Ost- und mit­tel­eu­ro­päi­sche Staa­ten sper­ren sich ge­gen ver­bind­li­che Re­geln. Län­der wie Deutsch­land, Ita­li­en und Grie­chen­land sind hin­ge­gen der Auf­fas­sung, dass bei ei­nem star­ken An­drang schutz­be­dürf­ti­ger Men­schen je­der EUStaat ei­ne ge­wis­se Zahl von Flücht­lin­gen auf­neh­men muss. Der In­sel­staat über­nimmt die EU-Rats­prä­si­dent­schaft von der Slo­wa­kei.

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