Gu­te Un­ter­hal­tung für un­ter­wegs

Pforzheimer Kurier - - HOBBY UND FREIZEIT - Fo­to: Klo­se

beim Pen­deln zur Ar­beit, auf dem Lauf­band im Fit­ness­stu­dio, wäh­rend ei­ner lan­gen Zug­fahrt oder im Bett vor dem Ein­schla­fen: Dank Smart­pho­ne, Ta­blet & Co las­sen sich Pod­cast- und Ra­dio-Fa­vo­ri­ten je­der­zeit und über­all hö­ren – die pas­sen­de App vor­aus­ge­setzt.

Pod­casts sind the­ma­tisch be­grenz­te Au­di­oo­der Vi­deo­for­ma­te ei­ner Sen­de­rei­he – nicht nur von Ra­dio­sta­tio­nen oder In­ter­net­sen­dern, son­dern auch von vie­len en- ga­gier­ten Ama­teu­ren. Per RSS-Feed las­sen sie sich her­un­ter­la­den und lo- kal spei­chern. Das Hö­ren und Ver­wal­ten geht mit spe­zi­el­len Apps we­sent­lich leich­ter von der Hand.

„Ei­ne gu­te Pod­cast-App geht deut­lich über den Funk­ti­ons­um­fang hin­aus, wie ihn bei­spiels­wei­se die vor­in­stal­lier­ten Mu­sik-Apps bei App­le oder An­dro­id bie­ten“, sagt Da­ni­el Hüf­ner vom Di­gi­tal­ma­ga­zin „t3n“. Zum Stan­dard­um­fang ei­ner Pod­cast-App ge­hört für ihn ne­ben der platt­form­über­grei­fen­den Ver­füg­bar­keit für Smart­pho­ne, Ta­blet und Brow­ser auch die Mög­lich­keit, nach be­stimm­ten Pod­casts zu su­chen oder durch Emp­feh­lungs­lis­ten zu stö­bern.

Über­sicht­lich und ein­fach soll­ten Pod­cast-Apps in der Be­die­nung sein, sagt Os- Vit­lif vom On­li­ne­ma­ga­zin „Ra­di­o­sze­ne.de“: „Spä­tes­tens wenn man mehr als zehn Pod­casts abon­niert hat, kön­nen sonst man­che An­wen­dun­gen schnell ver­wir­ren.“Ei­ne gu­te App soll­te neue Fol­gen her­vor­he­ben und be­reits abon­nier­te Sen­dun­gen gleich auf der Start­sei­te an­zei­gen. „Wich­tig ist es auch, dass be­reits ge­spiel­te Fol­gen aus­ge­blen­det wer­den kön­nen, um nicht den Über­blick zu ver­lie­ren“, so der Ex­per­te. Nütz­lich sind Ka­pi­tel­mar­ken: „Vie­le Au­dio-Pod­casts bie­ten die­se Ori­en­tie­rungs­hil­fe, so kann der Hö­rer für ihn nicht re­le­van­te Stel­len über­sprin­gen.“En­thu­si­as­ten hö­ren Pod­casts auch im Bett, sagt Da­ni­el Hüf­ner. Des­halb gel­te: „Auch ei­ne Ein­schlaf­funk­ti­on, wel­che ei­ne Epi­so­de nach bei­spiels­wei­se 30 Mi­nu­ten au­to­ma­tisch stoppt, ist im­mer be­grü­ßens­wert.“Hilf­reich sei­en auch Pus­hBe­nach­rich­ti­gun­gen, die di­rekt über neue Epi­so­den in­for­mie­ren.

Un­ter den Pod­cast-Apps für An­dro­id fa­vo­ri­siert Ra­di­o­sze­ne-Re­dak­teur Os­kar Vit­lif die wer­be­fi­nan­zier­te Gra­tis-An­wen­dung Pod­cast Re­pu­blic. Die in der Ba­sis­ver­si­on kos­ten­lo­se App Pod­cast & Ra­dio Ad­dict sei eben­falls emp­feh­lens­wert. Für iOS-Nut­zer reicht Vit­lif zu­fol­ge die Stan­dard-Pod­cast-App von Ap­pOb

Ei­ne gu­te App ord­net die Samm­lung

für hö­he­re An­sprü­che rät er zur auch für An­dro­id ver­füg­ba­re App Po­cket Casts (je­weils rund 4 Eu­ro). Als ab­so­lut zu­ver­läs­sig be­zeich­net er zu­dem die iOS-Apps Down­cast (knapp 3 Eu­ro) und Over­cast (gra­tis).

Wer ei­ne An­wen­dung sucht, die in Auf­bau und Funk­ti­on der Goog­le-Play-Mu­sic-App recht ähn­lich ist, wird am Bey­kar ond­pod Pod­cast Ma­na­ger für An­dro­id Ge­fal­len fin­den. Für Freun­de von Open Sour­ce ist die An­dro­id-App An­ten­na­pod ei­ne gu­te kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ve oh­ne ner­vi­ge Wer­be­ein­blen­dun­gen.

An­ders als beim UKW-Emp­fang kön­nen Ra­dio-Apps un­ter­wegs auch be­son­ders viel­fäl­ti­ge Hör­er­leb­nis­se bie­ten – egal, ob man den Stu­den­ten­sen­der sei­ner ehe­ma­li­le, gen Hoch­schul­stadt schätzt oder gern Ra­dio­sen­der aus dem Aus­land ein­schal­tet. Os­kar Vit­lif emp­fiehlt zum Emp­fang deut­scher Ra­dio­pro­gram­me die App Ra­dio­play­er.de, die of­fi­zi­el­le An­wen­dung der hie­si­gen Sen­der für An­dro­id und iOS. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve sei Tu­n­ein Ra­dio, eben­falls für die bei­den gro­ßen Be­triebs­sys­te­me ver­füg­bar. Tho­mas Schör­ner

MEHR ALS MU­SIK: Re­por­ta­gen und an­de­re Au­dio- und Vi­de­obei­trä­ge kom­men per Pod­cast aufs Smart­pho­ne.

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