DGB wä­re „ger­ne nä­her dran“

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

RW. Nicht ganz so nah wie sie sich das ge­wünscht ha­ben, wer­den DGB und Initia­ti­ve ge­gen Rechts am 23. Fe­bru­ar an den rechts­ra­di­ka­len Fa­ckel­auf­marsch auf dem Wart­berg her­an­kom­men. In Ge­sprä­chen mit dem Ord­nungs­amt und der Po­li­zei ei­nig­te man sich nach An­ga­ben von Wolf­gang Raff vom Amt für öf­fent­li­che Ord­nung nun auf ei­nen Kund­ge­bungs­stand­ort im west­li­chen Teil der Kreuz­stein­al­lee.

„Wir wä­ren ger­ne nä­her an den Rech­ten dran, müs­sen aber na­tür­lich die Vor­ga­ben der Po­li­zei re­spek­tie­ren, die für ihr Si­cher­heits­kon­zept den Raum auf der Schau­ins­land­stra­ße braucht“, sagt Su­san­ne Nit­tel vom DGB. Ur­sprüng­lich woll­te man den De­mons­tra­ti­ons­zug, der um 17.30 Uhr am Markt­platz be­ginnt, min­des­tens in Hör­wei­te der Kund­ge­bung des rechts­ge­rich­te­ten „Freun­des­kreis Ein Herz für Deutsch­land“brin­gen. „Jetzt kommt es eben dar­auf an, wie laut wir sind“, so Nit­tel.

Par­al­lel wol­len sich Ver­tre­ter der links­au­to­no­men Sze­ne beim Cafè Ha­sen­may­er zu ei­ner Kund­ge­bung tref­fen. Die Po­li­zei wird mit über 1 000 Be­am­ten vor Ort sein. OB Ha­ger lädt ab 19.30 Uhr zu ei­ner Kund­ge­bung un­ter dem Ti­tel „Fa­ckeln aus“auf den Markt­platz.

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