Un­ter­stüt­zung für Bern­har­dus­haus

Li­ons Club über­reicht Scheck über 3 000 Eu­ro im Zen­trum für Fa­mi­li­en

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Ul­la Donn von Yrsch

Über ei­ne Geld­spen­de von 3 000 Eu­ro konn­te sich ges­tern Ca­ri­tas­di­rek­tor Frank-Jo­han­nes Lem­ke freu­en. Der Prä­si­dent des Li­ons Clubs, Wolf­gang Vet­ter, und Die­ter Merz, eben­falls Li­ons, über­ga­ben den Scheck im Bern­har­dus­haus, dem Zen­trum für Fa­mi­li­en der Ca­ri­tas Pforz­heim in der Bar­fü­ßer­gas­se.

Für Lem­ke sei die­se Spen­de wich­tig, „denn längst über­stei­gen die Pflicht­aus­ga­ben des Zen­trums die Ein­nah­men“. Das Bern­har­dus­haus sieht sei­ne wich­tigs­te Auf­ga­be in der Un­ter­stüt­zung von Schul­kin­dern. Bis zu 40 aus­län­di­sche Schü­ler, auch über die fünf­te Klas­se hin­aus, er­hal­ten nach der Schu­le ein Mit­tag­es­sen, um an­schlie­ßend ge­mein­sam die Haus­auf­ga­ben zu er­le­di­gen. Ein­zel­ne Kin­der be­kom­men dar­über hin­aus spe­zi­el­le Nach­hil­fe­leis­tun­gen. Nach den schu­li­schen Pflich­ten star­tet ein ab­wechs­lungs­rei­ches Frei­zeit­pro­gramm bis in den frü­hen Abend. Ge­gen 17 Uhr ge­hen die Kin­der dann nach Hau­se. Aber auch in den Fe­ri­en und an ein­zel­nen Wo­che­n­en­den ha­be das Bern­har­dus­haus ge­öff­net, so Lem­ke. Dank der Be­treu­ung wür­den den Kin­dern so­zia­les Ver­hal­ten, deut­sche Spra­che, Tisch­kul­tur und Um­gangs­for­men ver­mit­telt, au­ßer­dem ver­bes­ser­ten sich die Schul­no­ten. El­tern­ver­an­stal­tun­gen, wie Fa­mi­li­en-Brunch oder be­son­de­re Ak­ti­vi­tä­ten für die Kin­der in den Fe­ri­en run­den ne­ben zahl­rei­chen Abend­ver­an­stal­tun­gen die Ak­ti­vi­tä­ten ab. Dass die­se Auf­ga­be viel Geld ver­schlingt, sei klar. Lem­ke er­klärt, dass mit Kir­chen­steu­er­gel­dern das Zen­trum zwar mit 800 000 Eu­ro im Jahr un­ter­stützt wer­de, aber das rei­che nur für den nor­ma­len Be­trieb. Für die Gestal­tung des Fe­ri­en­pro­gramms und päd­ago­gi­sche Son­der­leis­tun­gen ha­be das Fa­mi­li­en­zen­trum kein Bud­get.

Des­halb ist Lem­ke froh über je­de fi­nan­zi­el­le Zu­wen­dung. War­um die Li­ons die­ses Jahr das Bern­har­dus­heim un­ter­stüt­ze, er­klärt Vet­ter mit dem Au­gen­merk sei­nes Ver­eins auf die Ju­gend­hil­fe. Hilf­reich sei da­bei ei­ne Lis­te der Stadt ge­we­sen, auf der för­der­wür­di­ge Ver­ei­ne ge­lis­tet sind. Das Geld da­für er­wirt­schaf­tet der Ver­ein durch Mit­glieds­bei­trä­ge und durch Ak­tio­nen, wie dem be­lieb­ten Ad­vents­ka­len­der. Lä­chelnd er­in­nert sich Vet­ter an die Ver­gan­gen­heit, als das Geld noch nach In­di­en floss. „In­zwi­schen hat man ge­merkt, dass es ge­nü­gend för­der­wür­di­ge Pro­jek­te hier, vor Ort, gibt.“

„Kein ei­ge­nes Bud­get fürs Fe­ri­en­pro­gramm“

EI­NE SPEN­DE über­reich­ten ges­tern Die­ter Merz (links) und Wolf­gang Vet­ter (rechts) an Ca­ri­tas-Chef Frank-Jo­han­nes Lem­ke (Zwei­ter von links) und Pa­na­gio­ta Mar­ko­ti­ni, Lei­te­rin des Zen­trum für Fa­mi­li­en. Fo­to: Eh­mann

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