Maas hält die fal­sche Re­de

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Berlin (AFP). Bei der Be­ra­tung neu­er Si­cher­heits­ge­set­ze im Bun­des­tag ist Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) ges­tern ein Faux­pas un­ter­lau­fen: Nach­dem Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­dent Jo­han­nes Sing­ham­mer (CSU) den Ge­setz­ent­wurf für här­te­re Stra­fen ge­gen An­grif­fe auf Po­li­zis­ten auf­ge­ru­fen hat­te, be­gann der Mi­nis­ter mit ei­ner Re­de zu ei­nem ganz an­de­ren The­ma – näm­lich der ge­plan­ten Fuß­fes­sel für Ex­tre­mis­ten. Nach we­ni­gen Sät­zen fiel dies den Ab­ge­ord­ne­ten auf: „Sind Sie si­cher, dass Sie zum rich­ti­gen TOP re­den?“, frag­te ein Par­la­men­ta­ri­er ir­ri­tiert.

Maas re­agier­te ver­dutzt. „Mir ist ge­sagt wor­den, dass es um das The­ma Fuß­fes­sel geht“, be­grün­de­te er sei­nen Feh­ler. Als spä­ter tat­säch­lich das Ge­setz zur Auf­ent­halts­über­wa­chung dran kam, sag­te Maas nicht oh­ne Selbst­iro­nie: „Ich kom­me zu­rück zur Fuß­fes­sel.“

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