Pin­gu­in wird in Karls­ru­he ob­du­ziert

Mann­hei­mer Lui­sen­park plant Ge­denk­ort für Nr. 53

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Mannheim/Karls­ru­he (dpa/lsw). Nach dem Tod ei­nes ge­stoh­le­nen Pin­gu­ins in Mannheim dämpft die Po­li­zei Hoff­nun­gen auf ei­ne schnel­le Auf­klä­rung der Tat. „Wir rech­nen nicht mit bal­di­gen Er­geb­nis­sen hin­sicht­lich ei­ner Fest­nah­me“, sag­te Spre­cher Micha­el Klump. Die Spu­ren­si­che­rung nach dem Fund des Tier­kör­pers am Ran­de ei­nes Park­plat­zes sei noch nicht ab­ge­schlos­sen. Der Hum­boldt-Pin­gu­in Nr. 53 sei oh­ne Kopf ge­fun­den wor­den, sag­te Klump. „Die Ver­let­zungs­mus­ter deu­ten auf Tier­fraß hin.“Mög­li­cher­wei­se hät­ten Rat­ten oder ein Fuchs den Ka­da­ver an­ge­fres­sen. Nä­he­re Hin­wei­se er­hof­fe sich die Po­li­zei nun von ei­ner Ob­duk­ti­on durch das Che­mi­sche und Ve­te­ri­när­un­ter­su­chungs­amt (CVUA) in Karls­ru­he. Der Ka­da­ver traf dem CVUA zu­fol­ge ges­tern ein. „Zwei Tier­ärz­te un­ter­su­chen den Kör­per jetzt“, sag­te Lei­ter Ste­phan Walch. Da­bei wol­len die Ex­per­ten fest­stel­len, wann und woran der Pin­gu­in ge­stor­ben ist. Er­geb­nis­se könn­ten be­reits am Mon­tag vor­lie­gen. „Es han­delt sich um ein Hoch­druck­ver­fah­ren der Staats­an­walt­schaft“, sag­te Walch. Die Jus­tiz in Mannheim er­mit­telt in der Sa­che ge­gen Un­be­kannt. Der Mann­hei­mer Lui­sen­park, aus dem das Tier am ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­schwun­den war, kün­dig­te er­höh­te Si­cher­heits­maß­nah­men an. „Wir wol­len zu­nächst mög­li­che Nach­ah­mer ab­schre­cken“, sag­te Spre­che­rin Alex­an­dra Wind. Au­ßer­dem möch­te die Ver­wal­tung in der Nä­he des Ge­he­ges der Pin­gui­ne (Fo­to: dpa) ei­nen Ge­denk­ort für Nr. 53 schaf­fen.

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