„Weit fort­ge­schrit­ten“

Po­li­tik geht von Opel Über­nah­me durch PSA aus

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

Berlin (dpa). Die Bun­des­re­gie­rung geht von ei­ner Über­nah­me von Opel durch den fran­zö­si­schen Au­to­kon­zern PSA Peu­geot Ci­tro­ën aus. Die Ver­trags­ver­hand­lun­gen in den Un­ter­neh­men sei­en „re­la­tiv weit fort­ge­schrit­ten“, sag­te ei­ne Spre­che­rin des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums ges­tern in Berlin. Da­her ge­he Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Bri­git­te Zy­pries (SPD) von ei­nem Zu­sam­men­schluss aus.

Nach An­ga­ben der Spre­che­rin hat es in­zwi­schen we­gen des ge­plan­ten Ver­kaufs Ge­sprä­che mit dem Opel-Mut­ter­kon­zern Ge­ne­ral Mo­tors so­wie mit PSA ge­ge­ben. Es sei aber zu früh, um ei­ne Be­wer­tung ab­zu­ge­ben. Ziel der Ge­sprä­che ist der Er­halt von Stand­or­ten und Jobs bei Opel so­wie die Be­tei­li­gung der Ar­beit­neh­mer und Ge­werk­schaf­ten. Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) be­kräf­tig­te, es wer­de al­les, was po­li­tisch mög­lich sei, ge­tan, „dass die Ar­beits­plät­ze und Stan­dor­te in Deutsch­land ge­si­chert sind“.

Die Ge­sprä­che sei­en in Gang ge­bracht wor­den und müss­ten nun ab­ge­war­tet wer­den, sag­te Mer­kel nach ei­nem Tref­fen mit dem ka­na­di­schen Pre­mier­mi­nis­ter Jus­tin Tru­deau. Die Bun­des­re­gie­rung war von den Über­nah­me­plä­nen über­rascht wor­den. Opel hat rund 38 200 Mit­ar­bei­ter in Eu­ro­pa, da­von mehr als die Hälf­te in Deutsch­land. Es gibt Wer­ke in Rüsselsheim, Ei­se­nach und Kai­sers­lau­tern.

Opel-Chef Karl-Tho­mas Ne­u­mann be­wer­te­te ein Zu­sam­men­ge­hen mit PSA der­weil für „prin­zi­pi­ell sinn­voll“. Nach bis­lang un­be­stä­tig­ten In­for­ma­tio­nen des „Ma­na­ger Ma­ga­zins“soll Ne­u­mann auch im Fall ei­ner Über­nah­me Chef ei­nes wei­ter­hin ei­gen­stän­di­gen Un­ter­neh­mens Opel blei­ben.

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