Por­trait der Rock-Iko­ne Fal­co

Pforzheimer Kurier - - FILM UND TV-SZENE -

Der Wie­ner Jo­hann „Hans“Höl­zel, bes­ser be­kannt als Fal­co, stand schon sehr auf den ganz gro­ßen Auf­tritt. In sei­nen Vi­de­os, dar­un­ter der Welt­hit „Rock Me Ama­de­us“, der in den 1980er-Jah­ren bis auf Platz eins der US-Bill­boar­dCharts schoss, ze­le­brier­te er sich nicht sel­ten als der ar­ro­gan­te Ma­cho-Kö­nig. Tat­säch­lich brach­te sei­ne blo­ße An­we­sen­heit ei­nen ganz Saal zum Ko­chen, wie sich Weg­be­glei­ter des am 6. Fe­bru­ar 1998 bei ei­nem Au­to­un­fall in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pu­blik ver­stor­be­nen Ös­ter­rei­chers er­in­nern. Trotz ei­ner bei­na­he un­ge­hemm­ten Darstel­lungs­sucht der Kunst­fi­gur Fal­co steck­te in dem Men­schen Jo­hann Höl­zel je­doch im­mer auch ein klei­ner „Hans“.

In dem ein­stün­di­gen Por­trait zum 60. Ge­burts­tag des ös­ter­rei­chi­schen Künst­ler-Ge­nies (Di­ens­tag, 22.30 UIhr, Baye­ri­scher Rund­funk) er­in­nern sich ehe­ma­li­ge Be­kann­te wie der lang­jäh­ri­ge Ma­na­ger und Freund Horst Bork dar­an, wie der Mensch Jo­hann Höl­zel mit­un­ter an pri­va­ten Pro­ble­men zer­brach. Pro­mi­nen­te wie An­dré Heller oder Ni­ki Lau­da ge­ben ih­re Ein­schät­zun­gen ab, wie sie Fal­co ge­se­hen und auch ken­nen­ge­lernt ha­ben. Der Film zeigt Fal­co von sei­nen ers­ten Auf­trit­ten im Wie­ner Un­der­ground bis hin zur post­hu­men Ver­mark­tung als Sti­li­ko­ne. tsch

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