PTBS

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO -

Es gibt ver­schie­de­ne Kri­te­ri­en, die er­füllt sein müs­sen, da­mit Ärz­te ei­ne post­trau­ma­ti­sche Be­las­tungs­stö­rung (PTBS) dia­gnos­ti­zie­ren: Ei­ne Per­son hat ein trau­ma­ti­sches Er­eig­nis di­rekt er­lebt ha­ben oder sie hat er­fah­ren, dass es ei­ner ihr na­he­ste­hen­den Per­son zu­ge­sto­ßen ist.

Die­ses Ge­sche­hen holt sie an­schlie­ßend im­mer wie­der ein – in Form von Alb­träu­men oder Angs­tat­ta­cken im All­tag. Zu­dem ver­sucht die Per­son,

al­le Er­in­ne­run­gen, Rei­ze oder Ge­füh­le zu ver­mei­den, die mit dem Trau­ma in Zu­sam­men­hang ste­hen – wie et­wa ei­ne dunk­le Stra­ße, in der sie zu­vor über­fal­len wor­den ist.

Die Per­son ver­än­dert sich ne­ga­tiv, ist dau­ernd trau­rig oder nie­der­ge­schla­gen. Des Wei­te­ren ist sie ag­gres­siv oder neigt zu selbst­zer­stö­re­ri­schem Ver­hal­ten. Auch die zeit­li­che Dau­er ist be­deu­tend, so muss die Stö­rung län­ger als ei­nen Mo­nat an­dau­ern.

Ein wei­te­res zen­tra­les Merk­mal ist, dass die Per­son durch das Trau­ma in ih­rem All­tag be­ein­träch­tigt wird: Sie ist un­fä­hig, so­zia­le Kon­tak­te zu pfle­gen oder ist ar­beits­un­fä­hig. jus

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