Höchst­gren­ze für Ma­na­ger­ge­häl­ter

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

Ber­lin (dpa). Die Uni­on ist be­reit, ge­mein­sam mit dem Ko­ali­ti­ons­part­ner SPD die steu­er­li­che Ab­setz­bar­keit ho­her Ma­na­ger­ge­häl­ter ein­zu­gren­zen. Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Alt­mai­er sag­te der „Bild am Sonn­tag“, für die­sen Weg ge­be es in der CDU viel Sym­pa­thie: „Ich hal­te das für rich­tig und den­ke, dass wir da zu ei­nem par­tei­über­grei- fen­den Kon­sens kom­men wer­den.“Nie­mand ver­ste­he, wenn die Be­zah­lung von Ma­na­gern „ex­or­bi­tan­te Grö­ßen­ord­nun­gen“er­rei­che und mit der per­sön­li­chen Leis­tung kaum noch et­was zu­tun ha­be. Alt­mai­er zeig­te sich of­fen, die Steu­er­vor­tei­le nicht nur für DAX-Vor­stän­de, son­dern auch für Pro­fi-Fuß­bal­ler ein­zu­schrän­ken.

Ge­häl­ter sind bis­her in be­lie­bi­ger Hö­he als Be­triebs­aus­ga­ben steu­er­lich ab­setz­bar. Die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on will im März ei­nen Ge­setz­ent­wurf mit Ober­gren­zen vor­le­gen.

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