Werth über­strahlt al­le

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Ne­u­müns­ter (dpa). Isa­bell Werth stell­te al­le in den Schat­ten. Die be­ein­dru­cken­de Se­rie der Dres­sur­kö­ni­gin mit dem vier­ten Welt­cup-Sieg beim vier­ten Start über­strahl­te beim Reit­tur­nier in Ne­u­müns­ter auch den Sieg des Spring­rei­ters Phi­lip Rü­ping im Gro­ßen Preis – 32 Jah­re nach sei­nem Va­ter Micha­el.

„Da gibt es nichts zu me­ckern“, sag­te die strah­len­de Se­ri­en­sie­ge­rin keck und lob­te ihr Pferd Don John­son: „Er war heu­te fan­tas­tisch.“Die sechs­ma­li­ge Dres­sur-Olym­pia­sie­ge­rin aus Rhein­berg do­mi­nier­te wie zu­vor bei den Welt­cup-Tur­nie­ren in Stutt­gart, Lyon und Ams­ter­dam und sieg­te ges­tern in der Kür mit deut­li­chem Vor­sprung. Die 47-Jäh­ri­ge setz­te sich im Sat­tel ih­res Dritt­pfer­des vor He­len Lan­ge­ha­nen­berg aus Bil­ler­beck mit Dam­sey durch und bau­te bei der dritt­letz­ten von neun Sta­tio­nen den Vor­sprung in der We­st­eu­ro­pa-Li­ga aus. Mit 80 Punk­ten liegt Werth weit vor der Aus­tra­lie­rin Kris­ty Oat­ley (55) und dem Bri­ten Carl Hes­ter (54). Mit 82,455 Pro­zent­punk­ten lag Werth im Sat­tel ih­res 15 Jah­re al­ten Wal­lachs vor Lan­ge­ha­nen­berg mit 79,150 Punk­ten. Drit­te wur­de die Nie­der­län­de­rin Ma­de­lei­ne Wit­te-Vrees mit Cen­nin (77,765). Längst hat sich Werth für das Fi­nal-Tur­nier En­de März in Oma­ha qua­li­fi­ziert.

Bei den Spring­rei­tern setz­te sich Phi­lip Rü­ping durch, des­sen Va­ter Micha­el Rü­ping 1984 und 1985 ge­won­nen hat­te. „Das ist das Größ­te, was mir bis­her pas­siert ist“, schwärm­te der 32 Jah­re al­te Sie­ger, der sich im Sat­tel von Cl­in­ta klar durch­setz­te. Der im nie­der­säch­si­schen Müh­len bei Tur­nier-Chef Paul Scho­cke­möh­le ar­bei­ten­de Schles­wi­gHol­stei­ner war mit sei­ner Stu­te schnel­ler als Chris­ti­an Ku­kuk aus Rie­sen­beck mit Cor­dess.

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