1. CfR kommt stark aus der Pau­se

Im fünf­ten An­lauf der ers­te Sieg ge­gen SV Spiel­berg

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Von un­se­rem Mit­ar­bei­ter Ger­not Ot­to

Pforz­heim. Vier An­läu­fe la­gen hin­ter dem 1. CfR Pforz­heim, ehe den Gold­städ­tern im fünf­ten Du­ell mit dem SV Spiel­berg der ers­te Sieg ge­lang. Wenn­gleich die Karls­ba­der in den ers­ten 45 Mi­nu­ten auf dem Holz­hof das Match der Fuß­ball-Ober­li­ga noch ei­ni­ger­ma­ßen of­fen ge­stal­te­ten, setz­te sich die Trup­pe von Trai­ner Teo Rus im zwei­ten Ab­schnitt dann dank ih­rer grö­ße­ren Be­weg­lich­keit und ei­ner im ers­ten Punkt­spiel des neu­en Jah­res er­staun­lich aus­ge­präg­ten Ef­fi­zi­enz beim Ver­wer­ten von Tor­chan­cen vor 420 Be­su­chern ver­dient mit 3:0 (0:0) durch.

„Der Über­gang von der gu­ten Vor­be­rei­tungs­pha­se auf die Ver­bands­run­de ist der Mann­schaft dies­mal gut ge­lun­gen“, zog Rus ein po­si­ti­ves Fa­zit. An­ders klang da die Bi­lanz von Gäs­te­coach Pe­ter Ho­gen: „Wir sind an­fangs nur be­spielt wor­den und dem Ball hin­ter­her ge­lau­fen. An Ein­satz, Lauf­be­reit­schaft und Lei­den­schaft fehl­ten uns et­wa 20 Pro­zent ge­gen­über Pforz­heim.“

Die Schrecksekunde bei den Haus­her­ren in­ner­halb der Auf­wärm­pha­se, als Stamm­kee­per Ma­nu­el Salz per He­xen­schuss au­ßer Ge­fecht ge­setzt wur­de und durch Xa­ver Pen­din­ger er­setzt wer­den muss­te, be­saß ganz und gar kei­ne ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf den Auf­tritt des 1. CfR. Pen­din­ger ret­te­te sein Team gar vor ei­nem Rück­stand, als er ge­gen Max Knorn (28.) bra­vou­rös klär­te. Die­se Ak­ti­on soll­te die ein­zi­ge ganz kla­re Chan­ce für Spiel­berg blei­ben, der­weil die Haus­her­ren vor der Pau­se gleich zwei­mal durch den schwach lei­ten­den Re­fe­ree Ste­fan Fim­pel um ei­ne mög­li­che Füh­rung ge­bracht wur­den. Un­ver­ständ­lich, dass je­ner Do­mi­nik Salz’ Tref­fer nach ei­nem for­schen Nach­set­zen, als SVSGo­a­lie Ma­thi­as Mo­ritz (25.) den Ball erst hin­ter der Tor­li­nie her­vor­kratz­te, die An­er­ken­nung ver­sag­te. Und als der über­ra­gen­de Er­nes­to de San­tis (40.) im Spielberger Straf­raum zu Bo­den ge­streckt wur­de, blieb der Pfiff des Un­par­tei­ischen aus.

De San­tis wur­de für sei­nen ho­hen Auf­wand doch noch be­lohnt: In der 54. Mi­nu­te setz­te er sich auf halb­lin­ker Po­si­ti­on durch und spit­zel­te den Ball bei sei­nem ers­ten Sai­son­tref­fer an Mo­ritz vor­bei zur ver­dien­ten 1:0-Füh­rung ins Netz. Pre­mie­re un­ter den Tor­schüt­zen der lau­fen­den Run­de fei­er­te eben­so Marc Mä­ger­le (76.), der nach kur­zer Ab­wehr ei­nes Frei­stoß-„Ham­mers“von Fa­tih Cey­lan zum 2:0 zur Stel­le war. Spiel­bergs Be­mü­hun­gen, den An­schluss­tref­fer zu er­zie­len, fruch­te­ten nicht, weil die CfR-De­fen­si­ve kon­zen­triert agier­te und selbst nach der Am­pel­kar­te ge­gen den ein­ge­wech­sel­ten Tim Schwai­ger (85.) nicht aus den An­geln zu he­ben war. Den End­stand er­ziel­te Sal­va­to­re Tom­ma­si nach ei­nem Kon­ter (90.+2).

1. CfR Pforz­heim: Pen­din­ger, Fi­xel, Rutz, Pre­di­ger (64. Schwai­ger), D. Salz, Dur­mus (90. Ma­su­rica), Gud­ze­vic, Mä­ger­le, Schramm, De San­tis (85. Tom­ma­si), Cey­lan.

SV Spiel­berg: Mo­ritz, Ha­sel, St. Mül­ler, Schä­fer (65. Zim­mer­mann), Schoch (65. Brun­ner), Knorn, Benz (54. Jäckh), Kapp­ler (80. Can), Di Piaz­za, Nir­mai­er, Bück­le.

Fo­to: Wai­de­lich

KLAR ÜBER­LE­GEN war Do­mi­nik Salz mit dem 1. CfR Pforz­heim sei­nen Ge­gen­spie­lern vom SV Spiel­berg.

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