Tref­fen für jung an De­menz Er­krank­te

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Pforz­heim/Enz­kreis (PK). Wenn Men­schen im Al­ter zwi­schen 45 und 65 an De­menz er­kran­ken, ist das sel­ten und un­ge­wöhn­lich. Da­für sind die Ein­schnit­te um­so gra­vie­ren­der: Das ge­sam­te Le­ben ver­än­dert sich un­auf­halt­sam. Ob Be­ruf, Fa­mi­lie oder Frei­zeit: nichts ist mehr, wie es war. Denn ne­ben den ko­gni­ti­ven ge­hen Schritt für Schritt auch emo­tio­na­le und so­zia­le Fä­hig­kei­ten ver­lo­ren. Gleich­zei­tig sind die be­ste­hen­den Be­ra­tungs- und Be­treu­ungs­an­ge­bo­te vor al­lem auf be­tag­te­re Men­schen aus­ge­rich­tet. „Ein re­gel­mä­ßi­ger Ge­dan­ken­und Er­fah­rungs­aus­tausch mit Be­trof­fe­nen, die jün­ger als 65 Jah­re und mit den dra­ma­ti­schen Aus­wir­kun­gen der Dia­gno­se kon­fron­tiert sind, kann sehr hilf­reich sein“, ist sich Re­na­te Poi­g­née von Kiss, der Kon­takt- und In­for­ma­ti­ons­stel­le für Selbst­hil­fe/ Selbst­hil­fe­grup­pen si­cher: „Die Grup­pe stärkt den Ein­zel­nen und er ist Teil ei­ner Schick­sals­ge­mein­schaft.“Des­halb un­ter­stützt Poi­g­née den Auf­bau ei­ner sol­chen Grup­pe mit dem De­menz­zen­trum Mühl­acker.

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