Rül­ke for­dert Lech­ler-Rück­zug

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Als „un­gu­te Mi­schung“be­zeich­net FDP/FW-Frak­ti­ons­chef Hans-Ul­rich Rül­ke die gleich­zei­ti­ge Be­wer­bung Ka­trin Lech­lers um die Lei­tung des Pforz­hei­mer Kul­tur­amts so­wie um ei­nen Bun­des­tags­sitz für Bünd­nis 90/die Grü­nen. Er for­de­re „kla­re Kan­te“von Lech­ler: „Wenn Sie Kul­tur­amts­lei­te­rin wer­den will, soll sie dar­auf ver­zich­ten für den Bun­des­tag zu kan­di­die­ren. Was die Stadt als letz­tes brau­chen kann, ist ei­ne neue Amts­lei­te­rin, die Wahl­kampf im Sinn hat und nicht ih­re Ar­beit.“

„Der Sinn ei­ner städ­ti­schen Amts­lei­ter­po­si­ti­on ist nicht die Funk­ti­on als Wahl­kampf­tur­bo“, so Rül­ke. Er se­he kei­ner­lei Mehr­wert für die Stadt, soll­te Lech­ler bei ih­rer Bun­des­tags­kan­di­da­tur blei­ben: „Schafft sie den Sprung in den Bun­des­tag nicht, bleibt dank des Wahl­kampfs hau­fen­wei­se Ar­beit lie­gen, er­ringt sie ein Man­dat, ist sie nach kur­zer Zeit wie­der weg und die Stel­le wie­der un­be­setzt. So geht das nicht.“

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