Ver­ar­bei­ten

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Mit der ärzt­li­chen Emp­feh­lung, ich sol­le mich in den nächs­ten Ta­gen et­was scho­nen, wur­de ich ver­gan­ge­ne Wo­che aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen. Selbst­ver­ständ­lich hal­te ich mich an die­se Emp­feh­lung, es ist schön, mal in­ten­siv nichts zu tun. Wenn ich an die Ta­ge im Kran­ken­haus zu­rück den­ke, stel­le ich fest, dass ich sprach­lich man­ches noch nicht ganz ver­ar­bei­tet ha­be. Da ist zum Bei­spiel der Plu­ra­lis em­pa­thiae, der mit­füh­len­de Plu­ral: Mor­gens wa­ren da die Fra­gen: „Ha­ben wir gut ge­schla­fen?“oder: „Wie geht es uns heu­te Mor­gen?“, und abends wur­de ge­fragt: „Ha­ben wir noch ei­nen Wunsch für die Nacht?“Ich ha­be mich schnell die­sen Fra­gen an­ge­passt und ge­ant­wor­tet: „Wir ha­ben gut ge­schla­fen“, „Uns geht es heu­te Mor­gen gut“, „Wir ha­ben für die Nacht kei­nen Wunsch.“

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