Mehr Zeit für die Idyl­le

Schwarz­wald-Schau in Karls­ru­he wird ver­län­gert

Pforzheimer Kurier - - WAS - WANN - WO -

Karls­ru­he (ISt). Wie das so ist mit den Idyl­len – man will sich nicht tren­nen: Weil sie über­aus leb­haf­tes In­ter­es­se ver­zeich­net, wird da­her die Aus­stel­lung mit Schwarz­wald-Mo­ti­ven aus dem 19. Jahr­hun­dert in der Städ­ti­schen Ga­le­rie Karls­ru­he um ei­ne Wo­che ver­län­gert. Bis ein­schließ­lich Sonn­tag, 5. März, ha­ben Kun­st­in­ter­es­sier­te al­so noch die Mög­lich­keit, sich im Licht­hof des Mu­se­ums auf ei­ne gleich­sam span­nen­de wie kurz­wei­li­ge Bil­der­rei­se durch den Schwarz­wald zu be­ge­ben und dort zu­gleich die ers­ten Vor­bo­ten des Früh­lings zu emp­fan­gen.

Die Aus­wahl ist viel­sei­tig und sug­ge­riert den Ein­druck, wie Künst­ler im 19. und 20. Jahr­hun­dert den Schwarz­wald sa­hen: Mehr als 200 Ge­mäl­de, Zeich­nun­gen, Druck­gra­fi­ken und his­to­ri­sche Fo­to­gra­fi­en spü­ren dem My­thos nach und füh­ren durch dich­te Wald­be­stän­de, über lich­te Hö­hen zu ro­man­ti­schen Was­ser­fäl­len und dunk­len Se­en, sie zei­gen idyl­li­sche Schwarz­wald­hö­fe, aber auch die All­tags­si­tua­ti­on der Men­schen. Un­ter den Wer­ken be­fin­den sich Ar­bei­ten von Gus­ta­ve Cour­bet, Eu­gen Bracht, Ben­ja­min Vau­tier d. Ä. oder Wil­helm Tr­üb­ner.

Be­währt ha­ben sich im Zu­ge der Aus­stel­lung auch die Mär­chen­stun­den mit Na­na Avin­gar­de. Des­halb ent­führt die cha­ris­ma­ti­sche Mär­chen­er­zäh­le­rin die gro­ßen und klei­nen Be­su­cher noch­mals am Sonn­tag, 26. Fe­bru­ar, ab 11.15 Uhr mit neu­em Pro­gramm in die ge­heim­nis­vol­le Welt der Schwarz­wald­sa­gen.

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