Sil­ber­nes Te­am­du­ell

Pforzheimer Kurier - - SPORT - Le­wis Ha­mil­ton

Sil­vers­to­ne (sid). Der neue Sil­ber­pfeil war noch nicht ent­hüllt, die ers­ten Tests noch längst nicht ab­sol­viert. Doch Le­wis Ha­mil­ton (Fo­to: dpa) muss­te mal et­was klar­stel­len. „Es gibt kei­ner­lei Pro­ble­me in mei­nem Team“, schrieb der En­g­län­der bei Twit­ter, „und es gibt kei­ner­lei Pro­ble­me mit Valt­te­ri Bot­tas.“

Die For­mel 1 war­tet mit Span­nung auf die Prä­sen­ta­ti­on des neu­en Mer­ce­des-Bo­li­den, am heu­ti­gen Don­ners­tag in Sil­vers­to­ne er­blickt der W08 das Licht der Welt – min­des­tens eben­so in­ter­es­siert wird al­ler­dings die neue Fah­rer­paa­rung des Welt­meis­ter-Renn­stalls ana­ly­siert: Le­wis Ha­mil­ton und Valt­te­ri Bot­tas. Wird die­ses Duo funk­tio­nie­ren? Seit Wo­chen liegt da­her je­des Wort der Kon­kur­ren­ten auf der Gold­waa­ge. So hat­te Ha­mil­ton den Da­ten­aus­tausch in­ner­halb ei­nes For­mel-1-Teams zu­letzt als „un­fair“be­zeich­net. „Ich ge­he auf die Stre­cke, ma­che mei­ne Haus­auf­ga­ben, und der an­de­re kann al­les se­hen“, sag­te Ha­mil­ton. So könn­ten die Pi­lo­ten sich ge­gen­sei­tig „ko­pie­ren“, Ha­mil­ton ge­fal­le dies nicht. Für ei­ni­ge Fach­me­di­en war dies ei­ne frü­he Atta­cke im an­ste­hen­den WM-Du­ell mit Bot­tas, dem Nach­fol­ger von Welt­meis­ter Ni­co Ros­berg, und zu­dem ein Si­gnal an sein Team. Die Ge­schich­te mach­te sich selbst­stän­dig, und Ha­mil­ton sah sich zur Rich­tig­stel­lung ver­an­lasst. „Ich ha­be mein Team in keins­ter Wei­se an­ge­grif­fen“, schrieb er al­so bei Twit­ter, „es ging ein­zig um den Sport im All­ge­mei­nen.“

Letzt­lich war das ei­ne Klei­nig­keit. Doch sie zeig­te, was auf Mer­ce­des und auch auf die Pi­lo­ten zu­kommt: Seit Jah­ren wur­de die Öf­fent­lich­keit „ver­wöhnt“mit Ge­schich­ten über die Ri­va­li­tät zwi­schen Ha­mil­ton und Ros­berg. Die­se dreh­buch­rei­fe Sto­ry von den Ju­gend­kum­pels, die zu er­bit­ter­ten Te­am­ri­va­len wur­den. Die Be­zie­hung zwi­schen den neu­en Te­am­ri­va­len wird da­her nun sehr ge­nau be­ob­ach­tet.

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