CfR ver­blüfft Karls­ru­her SC

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Karls­bad/Pforz­heim. Do­mi­nik Salz war in dop­pel­ter Hin­sicht gut auf­ge­legt. Erst er­ziel­te der An­grei­fer des Fuß­ball-Ober­li­gis­ten 1. CfR Pforz­heim im Test­spiel ge­gen Zweit­li­gist Karls­ru­her SC ei­nen Tref­fer, dann gab er lau­nig Aus­kunft. Ob er das beim Stand von 2:2 be­en­de­te Spiel, bei dem sein Club zur Pau­se so­gar 2:0 ge­führt hat­te, ges­tern Abend eher als Trai­nings- oder als Spaß­ein­heit be­trach­te, wur­de er ge­fragt. Und ant­wor­te­te: „Wir se­hen das wie Cham­pi­ons Le­ague, das ist auch un­ter der Wo­che.“Na­tür­lich sei es ei­ne gro­ße Freu­de, so ein Spiel ma­chen zu dür­fen.

Der KSC hat­te bei der in Spiel­berg aus­ge­tra­ge­nen Par­tie den Lö­wen­an­teil des Ball­be­sit­zes. Das Spiel fand fast nur in der Pforz­hei­mer Hälf­te statt. Doch die Elf von Trai­ner Teo Rus stand gut – und kon­ter­te eis­kalt. Er­nes­to de San­tis (8.) und Salz (43.) sorg­ten für das über­ra­schen­de Halb­zeit­er­geb­nis. Im zwei­ten Ab­schnitt wur­de der KSC noch do­mi­nan­ter, der CfR wirk­te trotz zahl­rei­cher Wech­sel von Rus im­mer mü­der. Di­mi­tris Dia­man­ta­kos (54.) und Mar­tin Stoll (72.) sorg­ten für das Re­mis. „Das Er­geb­nis geht in Ord­nung“, be­fand Rus, der von 2000 bis 2002 selbst beim KSC ak­tiv war. Wich­ti­ger als das Re­sul­tat war ihm aber, „dass wir Mut be­wie­sen ha­ben“.

Re­né Ron­ge/Ca­ro­lin Rei­se­nau­er

SEL­TE­NE FREU­DE: Pforz­heims Do­mi­nik Salz (links) er­ziel­te im Test­spiel ge­gen die Pro­fis des Karls­ru­her SC um Hi­ro­ki Ya­ma­da den Tref­fer zur zwi­schen­zeit­li­chen 2:0-Füh­rung. Am En­de hieß es 2:2. Fo­to: GES

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.