EU prüft Vor­wür­fe

Pforzheimer Kurier - - POLITIK - Mar­tin Schulz

Brüs­sel (dpa). Das Eu­ro­päi­sche Amt für Be­trugs­be­kämp­fung (Olaf) will Hin­wei­se prü­fen, nach de­nen es im Eu­ro­pa­par­la­ment un­ter der Füh­rung des SPD-Po­li­ti­kers Mar­tin Schulz (Fo­to: dpa) zu frag­wür­di­gen Be­för­de­run­gen und Prä­mi­en­zah­lun­gen kam. Ex­per­ten gin­gen der Fra­ge nach, ob die Vor­wür­fe die Ein­lei­tung ei­nes of­fi­zi­el­len Er­mitt­lungs­ver­fah­rens recht­fer­tig­ten, sag­te ei­ne Spre­che­rin. Für ein sol­ches Er­mitt­lungs­ver­fah­ren müs­se es hin­rei­chen­de An­halts- punk­te auf Be­trug, Kor­rup­ti­on oder an­de­re rechts­wid­ri­ge Hand­lun­gen zu­las­ten des EUHaus­halts ge­ben. Der „Spie­gel“hat­te zu­vor be­rich­tet, dass sich SPDKanz­ler­kan­di­dat Schulz in sei­ner Zeit als EU-Par­la­ments­prä­si­dent per­sön­lich da­für ein­setz­te, dass sein Ver­trau­ter Mar­kus En­gels in den Ge­nuss vor­teil­haf­ter Ver­trags­kon­di­tio­nen kam. Zu­dem soll der SPD-Po­li­ti­ker im Ok­to­ber 2015 ver­sucht ha­ben, auch an­de­ren Mit­ar­bei­tern lu­kra­ti­ve Kar­rie­re­vor­tei­le zu ver­schaf­fen. Die Par­la­ments­ver­wal­tung sieht kei­ne Rechts­ver­stö­ße des frü­he­ren Prä­si­den­ten.

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