Nach­wuchs­sor­gen

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

Wie es in Deutsch­land um das tra­di­tio­nel­le Metz­ger­hand­werk be­stellt ist, lässt sich nicht pau­schal sa­gen. Re­gio­nal gibt es gro­ße Un­ter­schie­de. Ge­mein­sam ha­ben je­doch die meis­ten Fleischer-Fach­ge­schäf­te ein Pro­blem: Nach­wuchs­sor­gen.

Bun­des­weit sind es der­zeit noch rund 3 000 Fleischer-Lehr­lin­ge – im Jahr 2000 wa­ren es et­wa drei Mal so vie­le. Zu­dem hät­ten vie­le äl­te­re Meis­ter keiOb­wohl ne Nach­fol­ger. Die Kon­se­quenz sei­en Be­triebs­schlie­ßun­gen so­wie ein Trend zu grö­ße­ren Be­trie­ben mit mehr Fi­lia­len, klagt et­wa der Thü­rin­gens Lan­des­in­nungs­meis­ter Gün­ter Grü­ner.

ge­ra­de Thü­rin­gen und Bay­ern als Wurst-Hoch­bur­gen gel­ten, kla­gen die Be­trie­be auch dort über feh­len­den Nach­wuchs. „Die Sta­tis­tik sieht ja noch gut aus, aber wir fin­den zu we­ni­ge Azu­bis. Das gilt auch für den Wes­ten. Aber bei uns ist das sehr krass“, sagt Grü­ner. In Ba­den-Würt­tem­berg be­rei­tet zu­dem die Be­triebs­nach­fol­ge Sor­gen. Es gel­te, Azu­bis für das Flei­scher­hand­werk zu be­geis­tern. dpa

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