ADFC will Schnell­rou­ten

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Kirs­ten Et­zold

Das Fahr­rad gilt städ­ti­schen Ver­kehrs­pla­nern als Lö­sung vie­ler Pro­ble­me – von Pend­ler­staus über Schad­stof­fe in der Luft bis zu lärm­be­las­te­ten Woh­nun­gen. Die Fä­cher­stadt för­dert den Draht­esel, will auch den Ti­tel ei­ner „Fahr­rad­haupt­stadt Süd­deutsch­lands“be­haup­ten. Doch in den Au­gen der in­zwi­schen gut 1 300 Rad­ler, die im Kreis­ver­band Karls­ru­he des All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­clubs (ADFC) or­ga­ni­siert sind, hat der Re­gio­nal­ver­band Mitt­le­rer Ober­rhein Ent­wick­lun­gen im Rad­ver­kehr ver­schla­fen. Karls­ru­he und die Re­gi­on sei­en, so ADFC- Chris­ti­an Bütt­ner, in punc­to mo­der­ner Rad­schnell­rou­ten „je­den­falls nicht an der Spit­ze da­bei“.

Ob Rad­schnell­weg oder zü­gig be­fahr­ba­re „Vor­ran­g­rou­te“für Rad­fah­rer – Haupt­sa­che, das The­ma wer­de „er­geb­nis­of­fen ge­prüft“, ur­teilt der Fahr­rad­club. Der Re­gio­nal­ver­band denkt an

We­ge aus Ett­lin­gen und Wörth zur Ci­ty vor­ran­gig

drei Rad­schnell­we­ge: Wörth – Pfinz­tal, Ras­tatt – Eg­gen­stein-Leo­pold­sha­fen so­wie Ett­lin­gen – Stu­ten­see. (Die BNN be­rich­te­ten.)

Vor­ran­gig von Ett­lin­gen und von Wörth ins Karls­ru­her Zen­trum wün­schen sich die ADFC-Ak­ti­ven mög­lichst kreu­zungs­freie und schnel­le Rad­weg­ver­bin­dun­gen. „Wir prä­fe­rie­ren als schnel­le Fahr­rad­stre­cke von Ett­lin­gen her nicht die Her­re­n­al­ber Stra­ße, son­dern ei­ne Weg­füh­rung par­al­lel zur Bahn­li­nie oder dem Au­to­bahn­zu­brin­ger L 605“, be­tont Bütt­ner. Weit oben auf der Dring­lich­keits­lis­te sieht der ADFC Karls­ru­he auch ei­ne ra­sche Rad­weg­ver­bin­dung zur Pfalz.

IM STAU oder per Rad in die Fä­cher­stadt? Der ADFC Karls­ru­he for­dert schnel­le­re Rad­we­ge. Fo­to: De­dert

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