Neue Er­kennt­nis­se im Haus­halt ge­won­nen

Enz­kreis-Schü­ler ex­pe­ri­men­tie­ren beim Re­gio­nal­wett­be­werb „Ju­gend forscht“/ Kei­ne Teil­nah­me am Lan­des­wett­be­werb

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Susanne Roth

Enz­kreis. Haus­halt und Tech­nik ha­ben die Schü­ler des Enz­krei­ses ziem­lich be­schäf­tigt, wie man an den Pro­jek­ten sieht, mit de­nen sie sich bei „Schü­ler ex­pe­ri­men­tie­ren“im Rah­men des neun­ten Re­gio­nal­wett­be­werbs Mit­tel­ba­den/Enz be­tei­ligt ha­ben. Ei­ne Plat­zie­rung und da­mit Teil­nah­me am Lan­des­wett­be­werb An­fang Mai in Ba­lin­gen schaff­ten sie da­mit al­ler­dings nicht. Aber je­de Men­ge Er­kennt­nis­se ge­wan­nen sie trotz­dem. Und von we­gen un­kri­tisch al­les über­neh­men: Die 13-jäh­ri­gen Schü­ler Kal­eb Bär und Jo­nas Genth­ner des Neu­en­bür­ger Gym­na­si­ums woll­ten wis­sen, wie gut Fit­ness-Apps tat­säch­lich sind. 15 von ih­nen ha­ben sie ge­tes­tet und das mit ho­hem per­sön­li­chen Ein­satz. „Wir woll­ten zum Bei­spiel wis­sen, ob die Apps auch tat­säch­lich 1 000 Me­ter an­ge­ben, wenn wir 1 000 Me­ter lau­fen“, so Kal­eb Bär. „Manch­mal ha­ben sie nur 250 Me­ter an­ge­zeigt“, hat er mit sei­nem Klas­sen­ka­me­ra­den fest­ge­stellt. Und man­che ha­ben auch das Ver­bren­nen von 250 Ka­lo­ri­en in zehn Mi­nu­ten an­ge­ge­ben. Schön wä­re es. Gro­ße Un­ter­schie­de al­so zwi­schen den Apps und vor al­lem soll­te man das genau über­prü­fen, wenn man sie sinn­voll ein­set­zen will, so das Fa­zit der bei­den Schü­ler. Dass sie jetzt Zu­hau­se mehr put­zen hel­fen mit ih­ren Er­kennt­nis­sen, das nicht un­be­dingt. Aber die Be­gab­ten-Hec­tor-Schü­ler Noah Mül­ler (12, Gym­na­si­um Rem­chin­gen), Finn Au­gen­stein (13, Theo­dor-Heuss- Gym­na­si­um Pforz­heim) und Han­nes Barth (13, Li­se-Meit­ner-Gym­na­si­um Kö­nigs­bach-Stein) kön­nen ih­ren Müt­tern jetzt auf je­den Fall Emp­feh­lun­gen ge­ben. Sie woll­ten den „Cham­pi­on der Lap­pen“aus­fin­dig ma­chen und tes­te­ten mit Hil­fe ei­nes Was­ser­ei­mers die Saug­fä­hig­keit von acht Lap­pen und zwei Schwäm­men. Er­geb­nis: Auch die güns­ti­gen Lap­pen und Schwäm­me sind gut.

„Lap­pen put­zen bes­ser zu­sätz­lich Dreck weg. Schwäm­me sau­gen bes­ser“, sagt Finn Au­gen­stein. Da­ma­ris Bär (11, Gym­na­si­um Neu­en­bürg) wie­der­um woll­te ver­hin­dern, dass man sich die Fin­ger am Back­blech ver­brennt. Sie selbst scheint zu den Un­ge­dul­di­gen zu ge­hö­ren, die trotz be­reit hän­gen­der Topf­lap­pen auch gern mal mit „nack­ten“Fin­gern an das Back­blech greift und hat da­her die Topf­lap­pen gleich ans Back­blech an­ge­hängt.

Ihr Schul­ka­me­rad Max Schüs­s­ler (12) hat wie­der­um die Ge­burts­hel­fer­krö­te im Ver­lauf ei­nes gan­zen Jah­res be­ob­ach­tet. Da­zu muss­te er gar nicht weit ge­hen, die wohnt näm­lich im Gar­ten sei­nes El­tern­hau­ses. Max Schüs­s­ler hat auch die Jung­tie­re be­ob­ach­tet und war Zeu­ge, wie die Krö­te in die Win­ter­star­re fällt.

„Cham­pi­on der Lap­pen“aus­fin­dig ge­macht

NICHT AL­LES GLAU­BEN, was man her­un­ter­lädt: Jo­nas Genth­ner (links) und Kal­eb Bär ha­ben Fit­ness-Apps im Schweiß ih­res ei­ge­nen An­ge­sichts ge­tes­tet. Fo­tos: Roth

SCHWAMM SAUGT GUT, Lap­pen putzt bes­ser: Das ha­ben Finn Au­gen­stein, Noah Mül­ler und Han­nes Barth (von links) her­aus­ge­fun­den.

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